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05.01.2009

Strafrecht Glossar weiter

Es schneit ja immer noch wie im Traumland! Morgen beginnen wieder die Vorlesungen, endlich geht es weiter! Meine Literaturliste für die kommende Abschlussprüfung in Übersersetzungswissenschaft wird voller, aber ich lese nichts Substantielles. Gestern und heute habe ich die so genannten Dossiers meiner KommilitonInnen gelesen.

Beweis - prueba
Beweismittel - medio de prueba, elemento probatorio
Offenkundigkeit - evidencia
Vermutung - suposición
Überzeugung - certeza
StPO - Strafprozessordnung - Derecho Procesal alemán, ley procesal alemana / Ley de Enjuiciamiento Criminal - LECrim
Strengbeweismittel - medio de prueba legal o tasado
Beweisaufnahme - práctica de la prueba
Urkundenbeweis - prueba documental
Urkunde - documento
Notarurkunde - documento notarial
Beweiskraft - fuerza probatoria
private Urkunde - documento privado
Tonaufzeichnung - grabación de voz o sonido
Videoaufzeichnung - grabación de vídeo
Hauptverhandlung - fase oral del proceso
Zeugenbeweis - prueba testifical
Wahrnehmung von Tatsachen - percepción de los hechos
Aussage - testimonio - μαρτυρία
Privatkläger - acusador privado
Erscheinungspflicht - deber de comparecencia
Aussage- und Wahrheitspflicht - deber de testificar y de decir la verdad
Eidespflicht - deber de prestar juramento
Sachverständigenbeweis - prueba pericial
SachverständigeR - perito, -a
Gutachten - dictamen, informe
Einlassung - reconocimiento de los hechos
Regina Probationum - prueba reina
widerruflich - revocable
Augenscheinbeweis - inspección ocular
tacto - Tastsinn - αφή
Indiz - indicio
Indizienbeweis - prueba indiciaria
Fingerabdruck - huella dactilar - δακτυλικό αποτύπωμα
freie Beweiswürdigung - libre valoración de la prueba
Urteilsbegründung - Fundamentos de Derecho o Jurídicos
Ermessensspielraum - discrecionalidad
Straftaten gegen das Leben - delitos contra la vida
Wissen und Wollen / Bewußtsein und Wille - conciencia y voluntad
vorsätzliche Tötung / Totschlag - homicidio doloso - ανθρωποκτονία από πρόθεση
fahrlässige Tötung - homicidio imprudente - ανθρωποκτονία εξ αμελείας
Sorgfaltspflicht - deber de cuidado debido
Tatbestand - tipo delictivo
Vorsatz - dolo - δόλος
Heimtücke - alevosia
Grausamkeit - ensañamiento
Habgier - precio, recompensa o promesa - απληστία
strafbare Handlung - ilicito penal - ποινικό αδίκημα
(Polizei-) Befragung - interrogatorio - ανάκριση
BeschuldigteR - imputado, -a
Ermittlungsverfahren - instrucción del proseco
Zwischenverfahren - fase intermedia del procedimiento
AngeschuldigteR - procesado, -a, inculpado, -a
Staatsanwanltsschaft - Ministerio Fiscal
Hauptverfaren - fase oral
Eröffnungsbeschluss - auto de apertura
VerurteilteR - condenado, -a, reo, -a
Landgericht - Audiencia Provincial, Tribunal Regional, Audiencia de X ciudad, tribunal penal competente, tribunal competente, Tribunal de Segunda Instancia (Penal) - τριμελές πλημμελειοδικείο
Amtsgericht - Juzgado de Primera Instancia e Instrucción, Juzgado de lo Penal, Tribunal Local, Tribunal de Primera Instancia (Penal) - πταισματοδικείο, μονομελές πλημμελειοδικείο
Gerichtsbezirk - circunscripción territorial
Gerichtsverfassungsgesetz - GVG - Ley de Organización, Competencias y Funcionamiento de los Tribunales de la Jurisdicción Civil y Penal alemana
sachliche Zuständigkeit - competencia objetiva
in der ersten Instanz, Organ des ersten Rechtszuges, erstinstanzliches Organ - órgano de primera instancia - πρωτοβάθμιο δικαστήριο
sexueller Missbrauch von Kindern mit Todesfolge - abuso sexual a menores con resultado de muerte
Patentgesetz - Ley de Patentes alemana
Straftat - delito - αδίκημα
Haft - prisión - κάθειρξη
Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus - internamiento en un centro - εγκλεισμός σε ψυχιατρικό ίδρυμα
funktionale/funktionelle Zuständigkeit - competencia funcional
Berufsrichter - juez profesional o de carrera
Schöffengericht - escabinado, tribunal de escabinos
Laienrichter - juez lego
bei Vergehen - de faltas
im Wege der Privatklage verfolgte Straftaten - infracciones penales perseguibles a instancia de parte
Strafrichter - juez de lo penal
örtliche Zuständigkeit - competencia territorial
Tatort - lugar de comisión del delito , forum delicti commissi - crime scene - τόπος του εγκλήματος

Kaution - fianza - προκαταβολή

Die Fortsetzung kommt später, ich muss endlich etwas essen heute.

08.11.2008

Konzentriere dich auf deinen Skopos, honey!

Mein Skopos sind die Abschluss-prüfungen dieses Semester. Im Moment sehe ich nur die Prüfung in Übersetzungs- wissenschaft für machbar. Auch wenn der Prüfer auf die Frage "was soll ich lesen, geben Sie mir eine Literaturliste" meinte "alles", denke ich, dass ich dieses "alles" gut bewältigen werde.

Letzte Woche habe ich mich mit dem Thema Interferenz und Übersetzung beschäftigt. Ich habe dazu ein Dossier geschrieben. Da ich aber noch einige Verbesserungen vornehmen möchte, stelle ich es hier noch nicht zur Verfügung.

Gestern habe ich mich ein wenig auf die zwei nächsten Themen vorbereitet: Funktionale Übersetzungswissenschaft und Skopostheorie.

Ich habe mir vorgenommen das Maximum aus dieser Prüfung 'rauszuholen, daher wird alles, was ich lese, aufbereitet.

Weiter unten kommt eine Zusammenfassung von dem Einführungsartikel von Didzar, Dilek: Skopostheorie. In: Snell-Hornby, Mary et al: Handbuch Translation. Tübingen: Stauffenburg, 1999. Man sollte immer mit einer Einführung beginnen, nicht?

Die Skopostheorie ist eine allgemeine Theorie der Translation. Sie hat als Grundlage einen funktionsorientierten Ansatz. Der Schwerpunkt wird auf das Ziel des translatorischen Handelns gelegt.

Das oberste Primat der Translation ist das Ziel des translatorischen Handelns, das mit dem Begriff Skopos zum Ausdruck kommt. Die Gestaltung des Translationsvorgangs und die Form des Translats werden vom Skopos durch die TranlatorIn bestimmt. Das von der TranslatorIn intendierte Ziel muss nicht mit der Funktion des Translats in der Zielkultur übereinstimmen. Die Berücksichtigung der Funktion des Translats in der Zielkultur soll jedoch von der Professionalität der TranslatorIn bezeugen. Die Überlegungen zur Übereinstimmung des intendierten Ziels und der Funktion des Translats werden prospektiv auf die Zielkultur und den Skopos bezogen.

Die Skopostheorie ermöglicht einerseits die Erklärung der Vielfalt von Translationsphänomenen. Sie bietet ein explikativ-deskriptives Instrumentarium. Andererseits ist sie als praxisorientierter Ansatz zu verstehen. Sie ist demnach eine Theorie, die sowohl deskriptiv als auch präskriptiv zu verstehen ist.

In der Skopostheorie wird von einer TranslatorIn ausgegangen, die die Entscheidungskompetenz besitzt und demnach frei entscheiden kann. Unter dieser Kompetenz ist die Bewusstmachung des Handlungsrahmens der TranslatorIn einzuordnen. Die Freiheit wiederum beruht auf einer durch den Skopos begründbaren bewussten Entscheidung.

Innerhalb der Skopostheorie wird die Existenz einer textimannenten Bedeutung negiert. Die RezipientIn wird zur ProduzentIn.

Bild Panoräa in der Südvorstadt, Leipzig- Εικόνα Πανωραία στη Λειψία

05.11.2008

Schreiben, schreiben, schreiben

Erstaunlicherweise habe ich heute einen 10.500zeichenlangen Artikel zum Hochschulzugang für ausländische StudienbewerberInnen geschrieben, obwohl ich dachte, dass ich nach dem 17stündigen Schreibmarathon vom Sonntag (ein zwölfseitiges Dossier zum Thema Interferenz und Übersetzung) und das siebenstündige Korrekturlesen fürs Reisebarometer am Montag nichts mehr schreiben könnte. Ich habe mich damit völlig überrascht. Ich will nicht sagen, dass ich darüber glücklich bin unter Druck zu funktionieren, aber es gibt wahrlich Schlimmeres.

Jetzt kann ich aber nichts mehr schreiben und ich glaube, das wird sich auch in den nächsten Tagen nicht ändern. Ich muss wieder meine Unterrichtsstunden vor- und nachbereiten, denn ich habe Einiges verpasst, was ich dringend nachholen muss.

Ich habe solange eine große Bitte an euch: Macht mich auf Fehler in meinen Texten aufmerksam, ich entdecke nämlich ständig welche und verzweifle. Ich darf sie auf keinem Fall bis zu den Abschlussprüfungen im Februar mitschleppen.

Also bald schreibe ich wieder etwas Inhaltliches (versprochen!), bis dahin eine gute Wahlnacht und ein wenig Musik.

30.10.2008

Translatorische Interferenzen

Auch diese Woche habe ich noch keine fertigen Ergebnisse zum Hineinstellen. Ich bereite ein Dossier zu translatorischen Interferenzen vor, arbeite nebenbei in der Markt- und Sozialforschung, warte auf die Beschlüsse des Prüfungsausschusses... Ach, doch! Eine Sache ist neu, mein Projekt für nach dem Studium wurde als förderungswürdig eingestuft. Das bedeutet zwar noch gar nichts, aber es ist erstmal ein Anfang und eine geöffnete Perspektive.

Etwas, was zwar auch nicht neu ist, aber sehr schön, ist der Kontakt zu einigen meiner KommilitonInnen: Ich habe manche Leute kennengelernt oder wieder gesehen, die ich sehr nett oder sogar interessant finde und das ist richtig motivierend. Ich kann mich ein wenig austauschen und werde unterstützt. Außerdem ist es auch schön, wenn ich mal auch wieder helfen kann.

Sobald ich etwas Fertiges habe, dann stelle ich es hier 'rein. Bis dahin lest an der rechten Blogspalte, was meine Freundinnen und Freunde schreiben, oder was ich gerade gelesen habe, nämlich Beiträge zu: Übersetzungswissenschaft, kontrastiven Linguistik, Nachrichten, Hochschulpolitik.

Bild Geburtstagsküche Leipzig 2008

25.10.2008

Relaxend übertouristisiert...

Ich habe viel zu berichten, aber noch von keinen richtigen Ergebnissen, daher nur ein kurzer Zwischenstand:

Ich arbeite: Ich lerne dabei extrem idiotische jedoch offensichtlich verwendete Ausdrücke, wie relaxend oder übertouristisiert, und mache mich mit den Vorurteilen der Deutschen gegenüber den PolInnen bekannt -> siehe vorherige Arbeitsbeiträge Sozial- und Marktforschung.

Ich lerne: Ich probiere mich zum ersten Mal in Simultandolmetschen aus und komme einfach ins Gesamt nicht mit der Vorbereitung meiner vielen Stunden hinterher. Ich führe ein Zeitprotokoll und werde dann bald Einsparungen vornehmen. Zur Zeit versuche 13 SWS Dolmetschen (zu viel?), 6 SWS Übersetzen (zu wenig?), 4 SWS Jura (viel zu einfach), 6 SWS Übersetzungswissenschaft (zu viel?), 2 SWS Literaturwissenschaft (prüfungsvorbereitend), 2 SWS Landeskunde (etwas leichte Kost nebenbei), 1 SWS Wissenschaftliches Schreiben (zur eigenen Motivation) und ein paar Blockseminare Übersetzungswissenschaft unter einem Hut zu bringen.

Ich schreibe: Politik muss sein, verdammt. Sonst verkümmere ich.

Ich erhebe das Haupt: Unvermeidbar.

Und ich verbringe Zeit mit meinen Freunden, ich spiele, ich lese zum Spaß, ich räume weiter mein noch nicht ganz fertiges Zimmer auf (-> siehe Umzug) ich fahre Rad, ich höre Musik.

Mir geht es sehr gut und bald sicher noch besser. Dann berichte ich wieder von Ergebnissen.

Bis dahin könnt ihr gern mein Leseangebot an der rechten Spalte des Blogs annehmen. Ich habe zwei Blogs zum ersten Mal gelesen (also von meinem Freund Em und einen Bekannten namens Te) und empfehle sie schön weiter.

Das war 's für heute. Die Albertina erwartet mich, wie auch die Werke von:

Arndt, Erwin (1962) Luthers deutsches Sprachschaffen... (UB)
Bastian, Sabine (1997) Contacts du langue... (UB)
Bastian, Sabine (1997a) Stilistische Probleme...
Beeby, Lonsdale (1996) Traducción inversa... (google books)
Bülow, Edeltraud (1996) In zwei Sprachen leben... (DB)
Carbonelli i Cortés (1997) Traducir al otro... (nicht auffindbar)
Eckkrammer, Eva M. (1996) Literarische Übersetzung... (UB)
Fernández Casas, María Xosé (2002) ... (DB)
Gnilka, Joachim/ Rüger, Hans Peter (1985) Die Übersetzung der Bibel... (DB)
Haßler, Gerda (2001) Übersetzung als Sprachkontakt... (UB)
Keim, Lucrecia (1994) Interkulturelle Interferenzen... (DB)
Maletzke, Gerhard (1996) Interkulturelle Kommunikation... (UB)
Wolf, Michaela (1995) Interkultureller Transfer... (UB)

Die genauen Quellenangaben erscheinen, dann wieder rechts, unter Gelesen, wenn sie tatsächlich auch alle gelesen sind.

Bild Likavitos (Lykabettus), Athen 2008- Εικόνα Λυκαβηττός, Αθήνα 2008