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13.03.2012

Presseecho -- Tύπος -- Press

Hier kann man über mich und meine Arbeit in der Presse lesen (Zitate). Manches Alte finde ich nicht mehr, aber vielleicht ist es auch nicht mehr so wichtig

Tι έγραψε ο Τύπος για μένα και τη δουλειά μου (. Μερικά τα έχω χάσει, αλλά δεν πειράζει.

Some press information about me and my work (citations). No full list.

33.  Die Glocke



31. (2017).Wohnungen für internationale Forscher an der Uni Bielefeld gesucht. Tag24, 17.07.17.

30. Paßlick, H. (2017). Uni Bielefeld sucht Wohnraum für internationale Wissenschaftler.Neue Westfälische, 17.07.2017.
   
29. (2017).Schutz vor Verfolgung: Westfälische Hochschulen nehmen ausländische Forscherauf. Westfalen heute, 13.07.2017.

28. (2017). Uni hilft geflüchteten türkischen Wissenschaftlerinnen. Neue Westfälische, 12.07.2017. 
27. (2017).Another Two Turkish Academics Find Refuge at Bielefeld University. uni.news, 12.07.2017. 

26. (2017). Universität Bielefeld unterstützt geflohene Wissenschaftler. Westfalen-Blatt, 11.07.2017.
25. Sahlmen, A. (2017). Universität Bielefeld unterstützt geflüchtete Wissenschaftler. Neue Westfälische, 11.07.2017.
24. (2017). Zwei weitere türkische Wissenschaftlerinnen finden Zuflucht an der Universität Bielefeld. uni.aktuell, 11.07.2017.
23. Keser, S. (2017). Türkei: Eine akademische Freiheit gibt es nicht mehr. nds, die Zeitschrift der Bildungsgesellschaft 1/2017, p. 2-4.

Über meine Arbeit mit geflüchteten WissenschaftlerInnen an der Universität Bielefeld.

22. "Bielefelder Europäer -- Vielfalt leben", in: Bielefelder, 04.2017 

Ein Porträt von mir als Europäerin, die sich zur Vielfalt als Wert bekennt. 

21. "Universität Bielefeld tritt dem Scholars at Risk Network bei", in: uni.intern, 06.07.2016

Zum Beitritt an das weltweite Netzwerk, in dem ich die Universität Bielefeld vertrete.

20. "Bielefeld University joins Scholars at Risk Network", in: uni.news, 05.07.16

19. "Universität Bielefeld tritt dem Scholars at Risk Network bei", in: uni.aktuell, 30.06.2016

18. Thomas Güntter: "Einmalige Erhebung: Uni Bielefeld befragt Flüchtlinge zu ihrer Ausbildung", in: Neue Westfälische, 26.02.2016

17. "Uni fragt Flüchtlinge nach ihrer Bildung", in: Die Glocke, 26.02.2016

16. "Bundesweit erstmalige Erhebung an der Universität Bielefeld", in: uni.aktuell, 26.02.2016

15. "Neue Räume für das Welcome Centre", in: uni.aktuell, 15.07.2015.

Zum Umzug des Welcome Centre, an dem ich an der Universität Bielefeld arbeite.


14. Burgit Hörttrich: „Alles muss raus. Uni entrümpelt wegen Modernisierung. Studenten möbeln ihre Wohnungenauf“, in: Westfalen Blatt, 18.11.14, S. 5.

Zu meiner spontanen Unterstützung von internationalen DoktorandInnen bei der Wohnungseinrichtung.

Über das erste Treffen des International Spouse and Partner Network an der Uni Bielefeld, das ich organisiert habe.

12. Rebecca Struck: „Hilfe von A wie Abfall bis Z wie Zulassung“, in H1 Unimagazin 01/2013, S. 26.

Über die Services vor allem für Familien vom Welcome Centre der Universität Bielefeld, das ich leite. „Wenn man in einem neuen Land ankommt und direkt einen Ansprechpartner hat, ist das unbezahlbar“, sagt ein zufriedener Klient.

10. Marius Meyer: "Studieren im Ausland. Stipendien-Nepp am Schwarzen Brett", in: Süddeutsche, 10.07.2007.

Zu Betrügern von Studierenden und meine Arbeit im Fachschaftsrat Klassische Philologie/Romanistik an der Universität Leipzig.

9. Franziska Böhl: "Sauhaufen. Finanzreferentin verlässt den StuRa der Universität Leipzig", in student!, Mai 2007 .

Ein etwas unrecherchierter Beitrag der studentischen Presse über meinen Rücktritt als Finanzreferentin des StudentInnenRates der Universität Leipzig.

8. "Kurz gefasst", in Universitätsjournal 5/2006, S. 35.

Meldung über meine Wiederwahl als Finanzreferentin des StudentInnenRates der Universität Leipzig.

7. Karl-Heinz Heinemann: "Auf der Jagd nach Credit-Points. Durch den europaweiten Umbau des Studiums nach den Kriterien des Marktes wird die Universität immer mehr zu einem Fast-Food-Betrieb", in: der Freitag, 01.04.2005.

Zu meinem Engagement als studentische Gutachterin in Akkreditierungsverfahren und einem "europäischen Hochschulraum ohne Grenzen für Ideen, Wissenschaftler und Studierende".

6. Karl-Heinz Heinemann: "Welche Qualität meinen wir eigentlich? Diskussion über Nachfolgekonferenz in Bergen", in: Deutschlandfunk, 24.01.2005. 

Zu meinem Studium und Gutachtertätigkeit als Studentin in der Akkreditierung von Studiengängen nach dem neuen Studienmodell.


5. Daniel Schulz: "Ohne uns! StudentInnenRat tritt bundesweiten Dachverband nicht bei", in: student!, 24.06.2003.

Über das Scheitern des StudentInnenRats der Universität Leipzig im freien zusammenschluß der studentInnenschaften mitzumischen. "Das ist bedauerlich, denn viele bildungspolitische Entscheidungen werden inzwischen auf nationaler und europäischer Ebene getroffen. Deshalb kann man fast nur noch in einem großen Verband tatsächlich etwas bewegen", sagte ich damals.

4. Jochen Leffers: "Turbulenzen in Sachsen. Zurücktreten, bitte", in: Spiegel Online, 07.03.2003.

Die Demonstration der sächsischen Studierenden im Februar 2003. Als Sprecherin der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften forderte ich den Rücktritt des damaligen Ministers für Wissenschaft und Kunst, Matthias Rößler, der nicht nur den Dialog mit den Hochschulen und Studierendenschaften scheute, sondern auch eines Tages ohne Vorwarnung verkündete die Pauliner Kirche in Leipzig auf dem Unigelände am Augustusplatz wiederaufzubauen. Mein Zitat: "Wir sind Ihr Sturz"!

3. Matthias Weigel: "Gemischtes Doppel", in SZ Online, 07.01.2003

Diesen Artikel las ich mit dreizehn Jahre Verspätung: Ein Porträt über meinen super talentierten Kollegen. Da wird unsere Arbeit in der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften beschrieben, und wir als "Königspaar": Unbezahlbarer Quatschtitel, auch dreizehn Jahre später!

2. "Andrianopulu Sprecherin der sächsischen Studierenden", in: Universitätsjournal 1/2003, S. 24.

Zu meiner Wahl erklärte ich: "Schwerpunkt meiner Arbeit werden die Gespräche über die Hochschulfinanzierung, den geplanten "Hochschulkonsens" und die Entwicklung der Studentenwerke sein".

1. Volker Schulte: "Feierliche Immatrikulation des neuen Studentenjahrganges", in: Universitätsjournal 7/2002, S. 27.

Aus meinem Grußwort als Sprecherin des StudentInnenRates der Universität Leipzig an die Neuimmatrikulierten im Rahmen der feierlichen Immatrikulation im Gewandhaus in Leipzig: "Die Universität ist unser Zuhause. Jede unserer Taten verändert sie."
LinkLink

Bild Liosporos Café, Miaouli 24, Athen-Psirri, Λιόσπορος Μιαούλη 24, Αθήνα-Ψυρρή

09.12.2008

Ich bin hier...

...und gucke tatenlos zu, während in meinem Land die Hölle los ist. Ich habe Angst um meine Mutter, die im Zentrum Athens ihre Existenz aufgebaut hat, und meine Cousine, die ebenfalls im Zentrum Athens zur Schule geht. Heute und gestern ist sie nicht zur Schule gegangen. In ihre staatliche Schule geht auch der Bruder des Jungen, der durch eine Polizeikugel umkam, was der Auslöser für die dramatische, unkontrollierbare Lage im ganzen Land ist.

Die aufgestaute Wut und Verzweiflung der letzten Jahre entlädt sich in einer sehr gefährlichen Art und Weise. Es werden nicht nur Straßenschlachten mit der Polizei ausgefochten oder öffentliche Gebäude beschädigt, sondern die Wut entlädt sich gegen alle und jeden. Auch PassantInnen sind gefährdet, Geschäfte werden geplündert, auch in kleinere Gastronomiebetriebe in Psirri, wo meine Mutter arbeitet, wird eingebrochen. Das totale Chaos. Angst, Wut, Verzweiflung, Straßenschlachten, Plünderungen, Lahmlegung des gesamten öffentlichen Lebens, wo soll das alles hinführen?

Es wird erwartet, dass ein Rücktritt des Ministerpräsidenten und die Einleitung von vorgezogenen Wahlen die Gemüter wieder besänftigen wird. Darüberhinaus wird darüber beraten, die Armee einzuschalten, denn die Lage ist nicht mehr mit zivilen Maßnahmen kontrollierbar.

Gerade wird die Panepistimioustraße verwüstet, dort befinden sich die Akademie, Universität, Nationalbibliothek, Augenklinik und mehrere Zentralen von Geldinstituten.

Eins ist klar: der Tot des 15jährigen Schülers ist nur der Auslöser. Eine solche Eskalation kann nur stattfinden, wenn die Menschen länger schwere Eingriffe in ihren Rechten und Einbuße der Lebensqualität hinnehmen müssen. Eine ganze Generation lebt gerade ohne Zukunft.

Dank an We für die Korrektur.

Bild Athen, Parlamentsgebäude, Imágen Atenas, Parlamento, Εικόνα Αθήνα, Κοινοβούλιο

01.09.2008

"Nazis sind keine Kinderfreunde"

Auch heute heißt es auf die Straße gehen, denn die Nazis kommen diesmal organisiert und haben eine Kundgebung ab 18 Uhr in der Oststraße (Leipziger Osten) angemeldet.

Dazu gibt es zwei angemeldete Gegenaktionen:

16.00-20.00 Auf dem Augustusplatz gibt es eine breit organisierte Kundgebung unter dem Motto "Keine Gewalt- gegen niemanden"

und etwas später

17.00-21.00 An der Riebeckbrücke eine weitere Kundgebung unter dem Motto "Nazis sind keine Kinderfreunde".

Auf die Straße gehen und die braune Soße wegwischen!

28.08.2008

Heute noch gegen Nazis demonstrieren!



Nicht vergessen: heute um 17 Uhr gleich am Südplatz gegen Nazis demonstrieren und auf das Urteil zur Räumung des Thor Steinar Ladens im Leipziger Zentrum reagieren!

Hier geht es zum Hintergrund der Demonstration.

19.06.2008

Bildungswahnsinn stoppen – Studiengebuehren abwaehlen

Auch Bayern erhoeht den Druck

Demonstration gegen Bildungsabbau und gegen Studiengebuehren

Nachdem am gestrigen Tag Studiengebuehren in Hessen abgeschafft wurden und parallel rund 3.000 Studierende in Duesseldorf auf die Strasse gingen sowie in Freiburg spontan demonstriert wurde, findet am 24. Juni in Augsburg eine landesweite Demo gegen Studiengebuehren statt.

Hier die Details zur Demo:
24.Juni, 15:00 Uhr, in Augsburg auf dem Rathausplatz

Aufruf:
Ob Studiengebuehren, Bologna-Prozess, G8 oder der glaeserne Schueler, der Bildungswahnsinn in Bayern hat viele Auswuechse.
Studiengebuehren stehen nur am Ende einer langen Reihe von aberwitzigen Massnahmen, aber gerade sie verdeutlichen, dass die bayerische Landesregierung mit ihrer Kahlschlag- Sparpolitik die Zukunft der nachfolgenden Generationen gefaehrdet und Raubbau am Bildungssystem betreibt.
PolitikerInnen aller Parteien beteuern immer wieder, dass in dem an natuerlichen Ressourcen armen Deutschland, Bildung einen enorm hohen Stellenwert habe. Daher stellt sich jedoch die Frage, warum sie der Foerderung dieser Ressource im Wege stehen.
Die Einfuehrung der Studiengebuehren hat den gewuenschten Anstieg von Studierendenzahlen verhindert. Ohne den noetigen finanziellen Rueckhalt ist es fast unmoeglich zu studieren.
Damit wurde die vor der Einfuehrung der Studiengebuehren geaeusserte Kritik mehr als nur bestaetigt. Der Geldbeutel der Eltern entscheidet nun noch staerker als bisher ueber den Zugang zu Bildung und damit auch ueber die berufliche Zukunft.
Aehnliche Auswuechse sind beim G8 zu beobachten, auch hier ist Geld das ausschlaggebende Argument, ein Jahr weniger Schulzeit soll Geld in die Kassen der Landesregierung bringen.
Diese Fakten lassen nur den einen Schluss zu, die bayerische Landesregierung vertritt eine unsoziale Bildungspolitik und tritt das Menschenrecht auf Bildung mit Fuessen.
Gerade die Landtagswahl in Hessen hat gezeigt, dass Bildung den Menschen wichtig ist, jedoch blieb dieses Thema in Bayern bisher aussen vor. Das muss sich aendern!
Studiengebuehren sind kein Naturgesetz, sie sind lediglich eine politische Entscheidung.
Wer eine derartige Bildungspolitik vertritt, hat es nicht laenger verdient Bayern zu regieren, deswegen muss dieser Bildungswahnsinn gemeinsam mit seinen Verursachern abgewaehlt werden.
Um dies zu erreichen muss der Fokus der Oeffentlichkeit auf das Thema Bildung gerichtet werden und genau aus diesem Grund muessen wir auf die Strasse gehen.
Erhebe deine Stimme fuer eine gerechtere Bildungspolitik!
Setze dem bisherigen Bildungswahnsinn ein Ende!
Geh am 24.06 demonstrieren!

16.06.2008

¡No queremos matrículas!- ERASMUS in NRW auf die Straße!

In Spanien sind die öffentlichen Hochschulen vom Einführungskurs bis zum Graduiertenkolleg studiengebührenpflichtig. Es existiert keine verfasste Studierendenschaft und jedes Wort in der "Klasse" kann benotet werden, wenn es dem/der DozentIn so passt. Die Studierenden heißen SchülerInnen und die Universität definiert sich selbst durch RektorInnenwahlkampagnen.

Und mittendrin gibt es das erfolgreichste Programm der Europäischen Union: ERASMUS. Dieses Programm hat nicht seine Möglichkeiten ausgeschöpft. Das Mobilisationspotential der AustauschstudentInnen wird z.B. von den StudierendenvertreterInnen nicht genutzt. Die Studierendenschaften denken, dass die meisten AustauschstudentInnen eh nur zum Feiern da sind. Wohlmöglich, aber denkt mal gibt es eine bessere Art zu feiern als auf der Straße und für eine gute Sache? AustauschstudentInnen in Proteste und dadurch in den Austausch der Ideen einzubinden, wäre ein immenses Plus für die Verbesserung der Hochschule, für die kritische Betrachtung der Strukturen und für die Internationalisierung!

Also morgen, in Düsseldorf, wenn ihr gegen Studiengebühren und für eine Öffnung der Hochschule demonstriert, gestaltet eure Demo bunter, nehmt alle ausländische Studierende mit und erklärt ihnen, warum ihr auf die Straße geht. Druckt auch ein paar Flugblätter in euer gebrochenes Englisch, Spanisch, Chinesisch, was auch immer! Und schreit eure Forderungen in allen Sprachen, die es gibt, ihr werdet überrascht sein, wie viele euch folgen werden.

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Und hier drucke ich den offiziellen Aufruf zur Demo ab und grüße euch solidarisch aus Spanien:

Landesweite Demo in Duesseldorf

Jetzt reichts! Was Hessen kann, koennen wir schon lange!

Landesweite Demonstration gegen Studiengebuehren und einen Master fuer alle


Inoffizielles Motto: "Was Hessen kann, koennen wir schon lange!"


Offizielles Motto: Jetzt reicht's! Bildungsnotstand in NRW!


Wo? Duesseldorf, Hauptbahnhof von dort ueber Friedrich-Ebert-Strasse-
Steinstrasse zur Koenigsallee. Diese Richtung Norden bis zum Hofgarten.
Von dort durch die Altstadt zum Burgplatz (Abschlusskundgebung)


Wann? Dienstag, 17.06.2008, 11:55 (Sammeln ab 11 Uhr moeglich) 


Wer ruft auf? ABS, Landes Asten Treffen NRW, DGB-Jugend, freier
zusammenschluss von studentInnenschaften, Bund Auslaendischer Studierender; 
(Und ich...)



Warum? Fehlende Studienplaetze, unsoziale Studiengebuehren,
BachelorabsolventInnen ohne Perspektive…

Diese untragbaren Zustaende sind das Resultat der schwarz-gelben
Bildungspolitik.An fast allen Hochschulen des Landes sind die
Studierenden mittlerweile gezwungen 500 € pro Semester an die
Hochschule abzudruecken. Mit jedem Semester steigt dadurch der
Schuldenberg weiter an. Trotz steigender SchulabsolventInnenzahlen
studieren immer weniger Menschen in NRW. Das Studium wird immer
mehr zu einem Privileg, das sich nur noch wenige leisten koennen.
Die bildungspolitische Misere wird durch die ueberhastete und nicht
durchdachte Umstellung auf Bachelor/Master-Studiengaenge noch
zusaetzlich verstaerkt. Unstudierbare Studiengaenge und fehlende
Vergleichbarkeit selbst im eigenen Bundesland sind die Folge. Ein
grosser Teil der Bachelor-AbsolventInnen wird keinen Master-Platz
erhalten. Viele werden die Hochschule ohne berufsqualifizierenden
Abschluss verlassen muessen.

Das alles akzeptieren wir nicht laenger. Studiengebuehren muessen
schnellst moeglich abgeschafft werden. Gleichzeitig muss allen
Bachelor-AbsolventInnen ein Masterstudienplatz zur Verfuegung
gestellt werden. Dass die linke Mehrheit im hessischen Landtag
Antraege zur Abschaffung der dortigen Studiengebuehren eingebracht
hat, ist vor allem ein Verdienst der studentischen Proteste.

Darueber hinaus ist die juristische Zulaessigkeit der Gebuehren mehr
als fraglich. Am 13. Maerz diesen Jahres beschloss das Bundes-
verwaltungsgericht (BVerwG), die Revision der Musterklage des AStA der
Uni Paderborn zuzulassen. Mit dieser Entscheidung des BVerwG wird nun
unsere Rechtsauffassung bestaetigt. Der UN-Sozialpakt ist Bundesrecht.
In der Konsequenz bedeutet dies, dass Studiengebuehren von den
RichterInnen, die im Herbst ueber die Klage beraten werden, als rechts-
widrig erklaert werden muessen. Bildung ist Menschenrecht und muss fuer
alle frei zugaenglich sein. Die Hochschulen muessen fuer Studierende
egal welcher sozialen Herkunft geoeffnet werden.


Wir fordern deshalb:

- Gebuehrenfreies Studium vom Bachelor bis zur Promotion.

- Einen Masterstudienplatz fuer alle.

- Abbau aller Bildungshuerden.

- Studierbare Studiengaenge;

Bild www.abs-bund.de

17.02.2008

Alle auf die Straße in Hamburg

Am 24.02.2008 finden in Hamburg Bürgerschaftswahlen statt. Am Donnerstag vor der Wahl, also am 21.02.2008 will ich, gemeinsam mit dem Aktionsbündnis gegen Studiengebühren, den örtlichen Gewerkschaften und den Hamburger Studierenden mit einer Demonstration auf die bildungs- und gesellschaftspolitischen Folgen der Politik des amtierenden CDU-geführten Senats hinweisen und den Druck auf die zur Wahl antretenden Parteien noch einmal erhöhen.

Die Demonstration, die unter dem Motto "Gebührenfreie Bildung und eine erfreuliche Zukunft für Alle! Solidarität statt soziale Auslese." startet um 17 Uhr am Dammtorbahnhof und wird durch die Hamburger Innenstadt zum Hauptbahnhof führen.
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Εικόνα Λιμάνι Μάλαγας- Bild Hafen von Malaga- Imágen Puerto de Málaga

15.01.2008

Studiengebühren wieder abschaffen!

Demonstration am 22.01. in Heidelberg Studiengebuehren wieder abschaffen - VS wieder einfuehren Am 22.01.2008 findet in Heidelberg eine Demonstration gegen Studiengebuehren und fuer die Wiedereinfuehrung der Verfassten Studierendenschaft statt.Die Heidelberger StudiengebuehrengegnerInnen wollen hiermit einerseits auf die unsozialen Auswirkungen der Gebuehren hinweisen und die Studierenden dazu ermutigen, am aktuellen Studiengebuehrenboykott teilzunehmen. Weitere Informationen rund um den Heidelberger Boykott sind unter www.boykott-hd.de[1] zu finden. **********************************************************
Aufruf zur Demo am 22.01. Studiengebuehren haben die Lehre verbessert. Studiengebuehren kann jedeR finanzieren, die/der es wirklich will. Studiengebuehren wirken nicht abschreckend. Studiengebuehren werden von der breiten Masse der Studierenden akzeptiert. DAS IST NICHT WAHR.
Auch wenn Politik und Unileitung gebetsmuehlenartig versuchen, diese Luegen zu verbreiten, wissen du und ich: Es ist nicht wahr. Mit dem Kauf von Beamern und Buechern sowie ein paar zusaetzlichen Kursen oder Tutorien will man uns eine Verbesserung der Lehre vorgaukeln, indem man voellig Grundlegendes zur Verbesserung erklaert. Dass 500 Euro im Semester fuer jeden zu schaffen sind, ist fuer einen Rektor, der im 7er-BMW chauffiert wird, leicht zu behaupten. In Wahrheit kennen die meisten Studierenden das Gefuehl, wenn es eng wird, wenn zum Semesterende zusaetzlich zu Miete, Essen, Buecher, Verwaltungsgebuehr und Semesterticket die Studiengebuehren den Tropfen darstellen, der das Fass zum Ueberlaufen bringt - es sei denn, man ist Kind wohlhabender Eltern. Dass Studiengebuehren niemanden von der Aufnahme eines Studiums abschrecken, wird ebenfalls immer wieder frech propagiert, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. So belegt eine Studie des Statistischen Bundesamtes vom Dezember 2007, dass die Studierendenzahlen 2007 gestiegen sind, allerdings nur in den Laendern, in denen es keine Studiengebuehren gibt. Aber die groesste Luege, die es zu widerlegen gilt, ist die von der allgemeinen Zustimmung zu den Studiengebuehren auf Seiten der Studierenden. Mit diesem Maerchen versuchen die Befuerworter der Zwei-Klassen-Bildung jeder/m Einzelnen einzureden, sie/er stehe mit seiner Meinung alleine gegen eine angebliche Masse, um ein Resignieren in der Studierendenschaft zu erreichen. Das wird nicht gelingen! Denn es brodelt zwischen den Baenken in den Hoersaelen, der Unmut der Studierenden ist gross. Nun muss es unser Ziel sein, unserem Unmut Ausdruck zu verleihen und damit eine Aenderung herbeizufuehren, anstatt in Resignation und Kommissionsarbeit zu versinken. Werdet laut! Es muss unser Ziel sein, die Frage von Aktivitaet gegen Studiengebuehren nicht davon abhaengig zu machen, ob wir als Einzelne das Geld auftreiben koennen oder nicht. Auch wenn Mama und Papa bezahlen koennen – es ist ungerecht, dass dieses Glueck nicht jeder/m beschieden ist. Hoch verzinste Kredite nuetzen nichts – Solidaritaet schon. Lasst uns gemeinsam das Ruder herumreissen. Weg von der Zwei-Klassen-Bildung, hin zu einer Gesellschaft, in der soziale Gerechtigkeit und Solidaritaet zaehlen – in der Bildung und anderswo! Boykott und Remmidemmi – Kommt zur Demonstration fuer die Abschaffung der Studiengebuehren und die Wiedereinfuehrung demokratischer Verfasster Studierendenschaften am 22. Januar 2008, 16:00 Uhr, Uniplatz! Zahlt auf das Boykottkonto ein und verweigert Euch den Gebuehren! Mehr Infos unter www.boykott-hd.de[2]*********************************************************************** Links:[1] http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fwww.boykott-hd.de[2] http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fwww.boykott-hd.de