30.06.2007

Studiengebührenboykott in Hamburg

Die Idee ist schon länger da: wenn genügend Leute nicht die Studiengebühren zahlen, wird die Hochschule sie nicht exmatrikulieren können. Zur Sicherheit werden die Gebühren auf ein Treuhandkonto überwiesen, falls das Quorum nicht erreicht wird, können sie ohne Nachteile für die BoykotteurInnen an die Hochschule überwiesen werden. Am Donnerstag hat das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren folgende Meldung dazu geschickt, die ich hier veröffentliche:

An zwei Hamburger Hochschulen wurde der Boykott nach Erreichen des Quorums gestartet: an der Hochschule fuer Bildenden Kuenste und der Theaterakademie Hamburg. Wir bitten euch die Solierklaerung zu unterschreiben und sie bis spaetestens Montag an ag.studiengebuehren.hfbk@web.de[1] zurueckzuschicken.
Desweiteren laden wir euch ein, in der Zeit vom 4. bis 8. Juli bei uns an der HfbK vorbei zu kommen und aktiv zu werden. In diesem Zeitraum ist die Jahresausstellung angesetz. Diese Ausstellung steht fuer gewoehnlich im Zentrum des oeffentlichen Interesses. Und dieses Mal wird sie vom Boykott gepraegt und mit unseren Aktionen anders aussehen.
MfG
Hamburger Boykottgruppen HfbK ag.studiengebuehren.hfbk@web.de[2] Bundesweite Solidaritaetserklaerung mit den Hamburger Boykotteuren
Die Studierenden der Hochschule fuer bildende Kuenste (HfbK) und der Theater Akademie Hamburg (TAH) boykottieren mit grosser Mehrheit die Studiengebuehren. An den anderen Hamburger Hochschulen ist der Boykott teilweise denkbar knapp gescheitert. In Hessen, NRW und Bayern laufen Boykottaufrufe noch.

Wir solidarisieren uns mit allen Studierenden, die gegen die Einfuehrung der Gebuehren kaempfen. Wir fordern die Hochschulleitungen und die Behoerde auf, endlich die rechtswidrigen Androhungen von Exmatrikulation zu unterlassen. Wir fordern die Hamburger Buergerschaft auf, das so genannte "Studienfinanzierungsgesetz" zurueckzunehmen. Wir fordern den Wissenschaftssenator Joerg Draeger auf, endlich anzuerkennen, dass seine Gebuehrenerhebung gescheitert ist und zurueckzutreten.

Eine Exmatrikulation der Boykottierenden Studierenden wuerde das Aus fuer die betroffenen Hochschulen bedeuten. Fuer die fatalen Konsequenzen, die dies fuer die Kunst- und Kulturszene in Hamburg bedeuten wuerde, traegt allein der Senat die politische Verantwortung.

Wir lehnen die Umstellung der Hochschulfinanzierung auf Studiengebuehren ueberall grundsaetzlich ab. Hochschulbildung als Menschenrecht muss und kann Allen gleichermassen kostenlos zugaenglich sein - unabhaengig von finanziellen Voraussetzungen. Dies ist moeglich, es muss nur politisch gewollt sein.


Die politischen Perspektiven fuer den Gebuehrenboykott an HfbK und TAH sind klar und greifbar. Wir sprechen allen Beteiligten unsere Unterstuetzung aus. Lasst Euch nicht einschuechtern, bewahrt euren Mut und haltet zusammen. Lasst Euch nicht spalten!

Solidarische Gruesse.

Diese Erklaerung wird unterstuetzt von:

Regenbogen/Alternative Linke Uni Hamburg
GEW Hamburg Aktionsbuendnis gegen Studiengebuehren .......... Links: [1] mailto:ag.studiengebuehren.hfbk@web.de [2] mailto:ag.studiengebuehren.hfbk@web.de
Bild Leipzig, Demo gegen Studiengebühren 2004

Spekulationen schaden

Kleine Korrektur: Ich schreibe im Folgendem "Nach 2 Monaten", dies ist falsch, es sind bereits 3 Monate nach meinem Rücktritt.

Liebe Mitglieder des StudentInnenRates,
Im StuRa- Forum (und darüber hinaus) werden sehr viele Spekulationen und wilde Szenarien anhaltend über die Finanzen des StudentInnenRates und die „Verbrechen“ von Mitgliedern und MitarbeiterInnen geäußert. Darüber hinaus wird immer auf mich Bezug genommen und meinen angeblichen verklausulierten Aussagen über meinen Rücktritt. Ich habe bis dato gewählt, nicht auf disqualifizierende Fragen und Beiträge zu antworten um den StudentInnenRat nicht noch mehr als mit meinem Rücktritt zu schaden. Nach 2 Monaten halten die Szenarien jedoch an und meines Erachtens schaden sie sehr das Image des StudentInnenRates, also habe ich mich entschieden einen kleinen Beitrag im Forum zu schreiben.

Da ich von einem Sprecher angesprochen wurde, dass dieser Beitrag im StuRa- Forum die Situation verschlechtert, da er missverständlich ist, habe ich angeboten einen präzisierenden Beitrag zu verfassen. Ich schicke ihn euch, da ich nicht möchte, dass ihr im Forum überrascht werdet, falls ihr ihn zufällig lesen solltet.

Für Kritik bin ich jederzeit offen, wenn sie ehrlich und konstruktiv ist.

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und selbstverständlich eine gute Wahl ;-) und verbleibe

Mit solidarischen Grüßen

Die Frage:

Sehr geehrte Frau X,
Sie behaupten unter Punkt 3 indirekt, daß von Mitgliedern oder MitarbeiterInnen des Stura Gesetze gebrochen worden sind. Können Sie das auch an konkreten Beispielen belegen?
Sollte es tatsächlich zu solchen verachtenswerten vorkommnissen gekommen sein, warum wurde niemand angezeigt und zur Verantwortung gezogen?
Um das Ansehen des Stura und damit der von diesem vertrenenen StudentInnen nicht noch weiter zu schädigen, ist es dringend geboten, etwaige Verstöße namhaft zu machen und die dafür Verantwortlichen aus Ihren Positionen, die sie ja offenbar mißbraucht haben, zu entfernen und zu bestrafen.
MfG
M. Zimmermann

Der erste Beitrag/ Meine Antwort:

Sehr geehrter Herr Zimmermann,
die Verstoesse gegen geltendes Recht und Ordnungen und Satzung des StudentInnenRates sind in Protokollen und Prüfberichten dokumentiert. Erste sind öffentlich, zweite teilweise nur Mitgliedern in voller Länge zugänglich.


Ihre weiteren Worte sind meines Erachtens an den StudentInnenRat und nicht an mich gerichtet, stimme Ihnen jedoch völlig zu, dass der StudentInnenRat handeln muss und die Hauptverantwortlichen entlassen muss.



MfG




Die Explikation/ Klarstellung:


Liebe Leserinnen und Leser des Forums,

VORAB: Ich weise darauf hin, dass falls jetzt eine Lawine von "anonymen" Beiträgen kommen sollte, ich nicht darauf antworten werde. Mitglieder eines Gremiums oder weitere Interessierte sollten so fair und mutig sein ihre Meinung auch eponym abzugeben. Auf Beleidigungen oder sonstige selbstdisqualifizierenden Beiträge antworte ich sowieso nicht.


ERKLÄRUNG: Da ich angesprochen wurde, dass mein letzter Beitrag für Missverstädnisse sorgt, welche meinerseits nicht intendiert sind, hier eine Präzisierung meines letzten Beitrages.



Ich möchte Euch/Sie aufmerksam machen, dass ernsthafte LeserInnen die Möglichkeit haben, die dokumentierten Verstöße gegen geltendes Recht und Ordnungen und Satzung des StudentInnenschaft zu eruieren. Diese Informationen sind keineswegs geheim, weder ich als ehemalige Finanzreferentin noch der StudentInnenRat als Institution hat versucht sie zu vertuschen oder geheim zu halten. In mehreren Sitzung der Gremien wurde meinerseits in meiner damaligen Funktion als Finanzreferentin diesbezüglich informiert. Auch der amtierende Finanzreferent ist seiner Informationspflicht in den Gremien nachgekommen.



Welche Konsequenzen die Verstöße gegen geltendes Recht, Satzung und Finanzordnung, haben sollten, ist meines Erachtens der anhaltende Hauptstreitpunkt im StudentInnenRat.



Ich war und bin weiterhin der Meinung, dass die Buchhaltung des StudentInnenschaft einwandfrei zu funktionieren hat und nicht, wie es in meiner Amtszeit der Fall war, die Mängel durch Überengagement der ehrenamtlich gewählten StudentInnen, in diesem hauptsächlich der Finanzreferentin/des Finanzreferenten kompensiert werden. Um Missverstädnisse zu vermeiden, bei den Mängeln geht es um die grundlegende handwerklichen Skills und hauptsächlich um die Befolgung der Grundsätze Ordnungsgemäßer Buchführung. Meines Erachtens ist aufgrund erheblicher sowohl extern wie auch intern dokumentierter Mängel in der Buchführung des StudentInnenRates die Buchhalterin zu entlassen, da aufgrund der Mängel der StudentInnenRat handlungsunfähig wird. Diese Empfehlung gab in den letzten zwei Semestern auch der Haushaltsausschuss des StudentInnenRates, welcher Empfehlungen in Finanzangelegenheiten ausspricht.



Selbstverständlich sollten dabei alle mildernden Umstände und die Verhältnismäßigkeit geprüft werden. Ich denke, dies ist eine sehr schwierige Angelegenheit, da bei immer wechselnden AmtsträgerInnen die Kontinuität nicht immer, wie auch nicht immer und bei allen in gleichem Maße die entsprechende persönliche Reife mit einer solchen difizilen Fragestellung umzugehen,
gegeben ist. Dies kann man niemandem übel nehmen, aber man muss irgendwie eine Lösung dafür finden. Ich denke, dass diese Fragestellung vielleicht das ernsteste Problem für den StudentInnenRat ist.


Darüberhinaus ist durchaus möglich, dass der StudentInnenRat in der Tat gute Gründe haben könnte, nicht zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu schreiten. Diese jedoch sind meines Erachtens noch nicht mit den Mitgliedern und Beteiligten fundiert diskutiert worden und hoffe, dass dies noch geschieht.



Ich hoffe damit für etwas Entwirrung gesorgt zu haben und hoffe darüber hinaus, dass die LeserInnen nicht weitere wilde Szenarien aufschreiben, sondern vielleicht sich die Mühe machen in den Gremien und mit den gegebenen demokratischen Mitteln ihre Meinung kundzutun oder ihre Forderungen zu stellen.



MfG



Bild StudentInnenRat Universität Leipzig

29.06.2007

Griechische Naturkatastrophe- Freiwillige meldet euch!

Seit einigen Tagen sind in Griechenland mehrere Waldbrände entfacht. In Verbindung mit den anhaltenden Temperaturen von über 50 Grad tun sich Inferno- ähnliche Zustände auf. Mehrere griechische Verbände, Parteien und Initiativen rufen die Menschen auf, sich an die Löschung der Waldbrände und die Aufforstung der verbrannten Berge zu beteiligen. Der Präsident der Republik Griechenland, Karolos Papoulias, sagte heute nach einem Bericht vom Radio 105,5, in Rot: "Die Menschheit schreitet zur Katastrophe. Lasst uns nicht tatenlos beim Untergang zusehen".

Wer Interesse hat mitzuhelfen, kann sich hier oder per Email an anadasosi@gmail.com melden. Ich denke, dass es sicher auch geht auf Englisch zu kommunizieren, wenn nicht, könnt ihr euch auch provisorisch hier melden und ich tue dann mein Bestes euch weiter an die Selbstorganisierten zu vermitteln.

...von Anilin bis Zwangsarbeit

Ich möchte Euch im Namen der Bundesfachschaftentagung Chemie darauf aufmerksam machen, dass der studentische Reader "...von Anilin bis Zwangsarbeit" über die Geschichte der I.G. Farben nun in neuer Auflage online zugänglich ist. Ihr findet den Reader hier.

Der Reader dokumentiert ausführlich die Entstehung der chemischen Industrie in Deutschland und den Weg der I.G. Farben als gigantisches Chemie-Monopol durch die deutsche Geschichte. Aus dem Bewusstsein heraus, dass es zu einem kritischen Studium gehört, sich mit der Geschichte und gesellschaftlichen Rolle des eigenen Faches und künftigen Berufsfeldes zu befassen, begannen aktive Chemie-Fachschaftler 1990, der Geschichte der I.G. Farben nachzuspüren. Vor nunmehr über einem halben Jahrhundert nutzten Vertreterinnen und Vertreter unseres Faches ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, um einen internationalen Krieg und die Ermordung von hunderttausenden Menschen in Konzentrationslagern zu ermöglichen. Chemikerinnen und Chemiker verdienten an Tod bringenden Waffen, an Medikamenten für sterbende Soldaten, an der massenhaften Versklavung von Häftlingen und schließlich am Völkermord in den Konzentrationslagern. Angeblich „im Dienste der Wissenschaft“ wurden Häftlinge durch medizinische Versuche zu Tode gequält. Im I.G.-Farben-eigenen KZ in Monowitz wurden Tausende „durch Arbeit vernichtet“. Der Massenmord an der jüdischen Bevölkerung wurde durch das Giftgas Zyklon B „perfektioniert“. Die I.G. Farben war der größte Einzel-Financier der NSDAP. Schon der Vier-Jahres-Plan von 1936, der Deutschland in vier Jahren kriegsfähig machen sollte, war unter maßgeblicher Mitarbeit der I.G. Farben entstanden, durch seine Zusicherungen machte der Chemie-Gigant den zweiten Weltkrieg überhaupt erst möglich.

Mit solidarischen und antifaschistischen Grüßen,
XXX
für den AK I.G. Farben der BuFaTa Chemie
Bild BuFaTa Chemie

Griechenland brennt

Die schlimmsten Waldbrände der letzten 20 Jahre sind in ganz Griechenland entfacht. Eine ökologische Katastrophe für das ohnehin trockene Land. Während der Rauch die Sonne in Attika verdeckt hat, hat die Dauerhitze das Energieversorgungssystem kollabieren lassen. Der erhöhte Energiebedarf kann nicht gestillt werden. Mehrere Menschen sind durch die Hitze und zwei Feuerwehrmänner durch die Brände gestorben.

Das System ist kollabiert, obwohl die Wettervorhersage, meint Eleftherotypia, genug Zeit gelassen habe, um einen Krisenplan zu entwerfen. Erhebliche Vorwürfe werden wieder gegen den Minister Öffentlicher Ordnung, Vyron Polydoras und den Premierminister, Kostas Karamanlis, erhoben, welche jedoch gelassen darauf reagieren.
Bild Berg Parnes vor dem Brand, Indymedia Athen

Lektüre- Reading- Ανάγνωσμα

Der schwierige Teil meiner Hausarbeit ist voll im Gange. Ich muss jetzt nachdem gestern in der Konsultation meine Überlegungen abgesegnet wurden, sie ordentilch aufschreiben. Ich komme mir schon sehr langsam vor. Ich habe den Eindruck alle Anderen schreiben schneller, lenken sich weniger ab und sind somit insgesamt besser. Auch wenn ich beim Schreiben nicht die Schnellste bin, denke ich, dass ich wirklich in Panik geraten muss, um die Arbeit abzuschließen, aber diesmal werde ich es nicht so weit kommen lassen. Sie wird bis Ende Juli stehen. Definitiv. Insgesamt habe ich in diesem Semester einige Lücken in meinem Studium geschlossen, aber ich bin noch nicht ganz zufrieden, ich müsste mehr lesen.

Und jetzt zum Nützlichen: hier schreibe ich mal wieder ein paar Vokabeln aus der Lektüre. Es gelten die selben Regeln, wenn ihr Verbesserungen habt, nur zu.
____________________________________________________________________
Well, I finished the article I was reading, and I am writing here some words including my translations. Check them out and comment, if you have any alternative suggestions.
____________________________________________________________________
Πάλι περάσανε οι μέρες και σήμερα λέω να συνεχίσω με το γράψιμο της εργασίας. Ο καθηγητής μου έδωσε την "ευχή" του. Σας παραθέτω εδώ διάφορες λέξεις που όμως πάλι δεν πρόλαβα να τις κοιτάξω σε ελληνικό λεξικό, οπότε αν έχετε όρεξη γράψτε μου εδώ τις προτάσεις σας.
  1. demarcate- abgrenzen, demarkieren
  2. fully-fledged- ausgewachsen, voll
  3. fall back- zurückgreifen- οφείλομαι
  4. borne- participe of bear
  5. borne out- bestätigt- επιβεβαιωμένος, η , ο
  6. fall prey- Opfer werden- πέφτω θύμα
  7. subsume- subsumieren, zusammenfassen- περιλαμβάνω
  8. is restricted to- ist beschränkt auf
  9. preclude- ausschließen- εξαιρώ
Source, Quelle, Πηγή: PONS, COLLINS Großwörterbuch für Experten und Universität, Ernst Klett Verlag, Stuttgart (1997)
Bild Kätzchen Leipzig, Image kitten Leipzig, Εικόνα γατούλι Λειψία

28.06.2007

Das Sächsische Obscurum- Σκοτεινή Σαξωνία

Immer wieder übersetze ich für meine Familie Sachen, welche ich denke, sie fänden sie interessant oder zumindest skuril. Vielleicht finden hiermit die Geschichten aus den sächsischen Chroniken, welche der Verlag Kirchschlager unter dem Namen Das Sächsiche Obscurum herausgebracht hat, auch weitere LeserInnen.
_______________________________
Όποτε έχω όρεξη και χρόνο μεταφράζω για την οικογένειά μου ενδιαφέροντα ή απλά περιέργα αποσπάσματα από σαξωνικά χρονικά. Τα αποσπάσματα εδώ είναι από τη συλλογή του εκδοτικού οίκου Κιρχσλάγκερ με το όνομα Σκοτεινή Σαξωνία. ΄Ισως σας ενδιαφέρουν κι εσάς.
_____________________________________________________________________
Οι γάτες δεν τρώγονται

Το 1523 στη Λειψία 20 αγόρια της Σχολής του Αγίου Θωμά φάγανε μαζί με το διευθυντή της παιδικής χορωδίας, τον οργανοπαίκτη, τους αρχικελευτές κι έναν χρυσοχόο μια γάτα. Αρρωστήσανε και οι περισσότεροι πεθάνανε.

Προσοχή γάτα!

Στις 22 Νοεμβρίου 1669 στο χωριό Ραιχενάου πέθανε από ασφυξία ένα μωρό, ονόματι Κρίστοφ Χόρνεν, μέσα στην κούνια του. Πάνω στο προσωπάκι του είχε κάτσει μια γάτα.

Το 1674 στο Ράιχενμπαχ έφαγε μια γάτα το δεξί χέρι ενός τρίχρονου νηπίου και του άνοιξε δυο τρύπες με τα δόντια της στο κεφάλι. Η μάνα του το είχε βάλει για ύπνο και δεν πρόσεξε τίποτα. Είχε κλείσει καταλάθος μέσα στο δωμάτιο μια γάτα. Το νήπιο επέζησε.

Το 1686 δάγκωσε μια λυσσασμένη γάτα έναν κάτοικο της Λειψίας. Πέθανε από το δάγκωμα 7 με 8 μήνες αργότερα.

Bild- Εικόνα Kirchschlager Verlag - Εκδόσεις Κιρχσλάγκερ

27.06.2007

Open letter to the President of Mexico, Felipe Calderon

ATfelipe.calderonAT
presidencia.gov.mx
ccATnuestrashijasAT
gmail.com

Justice for the women
of Ciudad Juarez


Dear Mr. President,

I am very concerned of the situation of women in your country and especially in Ciudad Juarez, Chihuahua. As far as I know the past 15 years many women have been disappeared and the local and federal authorities haven t achieved to find them or to punish the persons, who executed, planed or supported the crimes mentioned.
I believe that you must once and for all stop the crimes against women in Ciudad Juarez (and in whole Mexico).
I believe that you must stop protecting the authorities, who are not doing their job, who are not fighting against the crimes and the injustice and who are supporting or even executing the crimes against the human rights of women.
I believe that you must have the power to do it.

I am also deeply concerned of the situation of the relatives of the victims. As far as I know they have been threaten and their lives are in danger.
I believe that you must immediately stop the aggression and protect the relatives from the aggressors.
I believe that you must call the authorities to protect them at any cost.
I believe that you must fire every person in the justice and police system, who is not doing his constitutional job.
I believe that you must have the courage to do it.

Yours sincerely

Eleni Andrianopulu
Student of Linguistics
University of Leipzig, Germany

Support the fight for justice of the women and relatives of the victims in Ciudad Juarez. Write your own open letter.

Image Nuestras Hijas de Regreso a Casa

Feminicidio en Ciudad Juárez, México

Queridxs Compañerxs:
Les pido su apoyo y solidaridad para que se sumen a esta acción urgente, en los últimos días, integrantes de las organizaciones Nuestras Hijas de Regreso a Casa y la Asociación Nacional de Abogados Democráticos han recibido una serie de amenazas e intimidaciones.
Estos mensajes, son coincidentes con algunas acciones que se han llevado a cabo en Ciudad Juárez, recientemente se han presentado denuncias contra 25 funcionarios y ex funcionarios; asimismo, después de un intenso trabajo jurídico a nivel internacional, actualmente se discute en la Comisión Interamericana la posibilidad de presentar el primer caso del feminicidio en el municipio de Juárez ante la Corte Interamericana.
Por lo anterior, les solicitamos manden cartas y correos electrónicos a las direcciones que vienen señaladas la acción.
Gracias, un abrazo.

Favor de mandar sus comunicaciones a:

Asociación Nacional de Abogados Democráticos A.C,
Nuestras Hijas de Regreso a Casa A.C
Comité de América Latina y el Caribe para la defensa de los Derechos Humanos de la Mujer


AU/01/2007/ANAD/CDJ
ACCION URGENTE: Amenazas, allanamientos e intimidaciones contra familiares de víctimas del feminicidio en Ciudad Juárez que continúan luchando por conseguir justicia y contra sus abogados.
México, Distrito Federal a 25 de junio de 2007.
Lic. Felipe Calderón Hinojosa Presidente de la República
Lic. Francisco Ramírez Acuña Secretario de Gobernación
Lic. José Reyes Baeza Gobernador del Estado de Chihuahua
Lic. Patricia González Rodríguez Procuradora General de Justicia de Chi.
Lic. Eduardo Medina Mora Procurador General de la República
Dra. Alicia Elena Pérez Duarte
Fiscal Especial para la Atención de Delitos Relacionados con Actos de Violencia contra las Mujeres

Dr. Santiago Cantón Secretario Ejecutivo de la CIDH
Dr. Amerigo Incalcaterra Of. del Alto Comisionado de la ONU para los Derechos Humanos en México
La Asociación Nacional de Abogados Democráticos A.C, Nuestras Hijas de Regreso a Casa A.C y el Comité de América Latina y el Caribe para la defensa de los Derechos Humanos de la Mujer, con domicilio común para recibir comunicaciones en Zacatecas No. 31, Int. 1-A, Col. Roma, Delegación Cuauhtémoc, C.P 06500, México, D. F., con número telefónico: 55744557, y dirección electrónica anadmexico@yahoo.com.mx, o nuestrashijas@gmail.com, solicitan su intervención urgente ante las amenazas, allanamientos e intimidaciones que han venido sufriendo familiares de víctimas de mujeres y niñas desaparecidas y asesinadas en Ciudad Juárez así como los abogados y abogadas que las asesoran.

Imágen Nuestras Hijas de Regreso a Casa

Die dritten 12 Tage- 12 días terceros- the third 12 days- οι τρίτες 12 μέρες

Hier die neusten Daten aus meinem Google Analytics. Viel Spaß bei der Kartensuche.

__________________

Η καινούρια στατιστική από το Google Analytics. Καλό ψάξιμο στο χάρτη.

________________

Neue BesucherInnen- nuev@s lectores/as- new readers- καινούριοι/ες αναγνώστες/ριες:

Tulinque, Schweden- Suecia- Sweden- Σουηδία

Uddevalla, Schweden- Suecia- Sweden- Σουηδία

Göteborg, Schweden- Suecia- Sweden- Σουηδία

Exeter, Vereinigtes Königreich- Reino Unido- UK- Ηνωμένο Βασίλειο

Carlsile, Vereinigtes Königreich- Reino Unido- UK- Ηνωμένο Βασίλειο

Granada, Spanien-Spain- España- Ισπανία

Brescia, Italien- Italia- Italy- Ιταλία

Milano, Italien- Italia- Italy- Ιταλία

Κιλκίς, Griechenland- Grécia- Greece- Ελλάδα

Θεσσαλονίκη, Griechenland- Grécia- Greece- Ελλάδα

Timisoara, Rumänien- Romania- Ρουμανία

Kecskemet, Ungarn- Hungary- Oυγγαρία

Paris, Frankreich- Francia- France- Γαλλία

Amsterdam, Niederlande- The Netherlands- Holanda- Ολλανδία

Bregenz, Österreich- Austria- Αυστρία

Bremen, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Hannover, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Oldenburg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Ulm, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Stuttgart, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Kiel, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Würzburg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Düsseldorf, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Freiburg im Breisgau, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Aachen, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Braunschweig, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Regensburg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Jena, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Potsdam, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Dortmund, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Darmstadt, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Leer, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Cloppenburg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Erfurt, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Rostock, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Göttingen, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Wesel, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Magdeburg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Dresden, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Hurth, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Bautzen, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Mönchengladbach, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Siegen, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Nürnberg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Augsburg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Magdeburg, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Herford, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Osnabrück, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Meschede, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία

Lima, Peru- Perú- Περού

Santiago, Chile- Χιλή

Puebla, Mexiko- México- Mexico- Μεξικό

Fearfield, Connecticut, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Plymouth, Wisconsin, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Las Vegas, Nevada, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Atlanta, Georgia, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Mountain View, California, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Keene, New Hampshire, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Fayetteville, North Carolina, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Chicago, Illinois, USA- EE.UU- ΗΠΑ

Halifax, Kanada- Canada- Canadá- Καναδάς

Langley, Kanada- Canada- Canadá- Καναδάς

Sydney, Australien- Australia- Αυστραλία

Petah Tiqwa, Israel- Ισραήλ

Mumbai, Indien- India- Ινδία

Bangalore, Indien- India- Ινδία

Hong Kong, China- Κίνα

Meguro, Japan- Japón- Ιαπωνία

Meiste Besuche nach Stadt- más visitas por ciudad- most visits per city- επισκεψιμότητα ανά πόλη:

Leipzig, Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία: 329 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις

Berlin, Deutschland- Alemania- Germany: 36 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις

Frankfurt am Main, Deutschland- Alemania- Germany: 34 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις

Αθήνα, Griechenland- Grécia- Greece- Ελλάδα: 29 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις

Meiste Besuche nach Land- más visitas por país- most visits per country- επισκεψιμότητα ανά χώρα:
Deutschland- Alemania- Germany- Γερμανία: 624 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις
Griechenland- Grécia- Greece- Ελλάδα: 38 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις
USA- EE.UU- ΗΠΑ: 22 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις
Mexiko- México- Mexico- Μεξικό: 14 Besuche- visitas- visits- επισκέψεις

Meistbesuchter Tag- día más visitado- most visited day- ρεκόρ επισκεψιμότητας:

Montag- Lunes- Monday- Δευτέρα, 18. 06. 2007: 180 BesucherInnen- lectores/as- readers- αναγνώστες/ριες

Insgesamt- en total- in total- Σύνολο:

494 BesucherInnen- lectores/as- readers

775 Besuche- visitas- visits

Bild Südplatz Leipzig- Εικόνα Λειψία, Südplatz

23.06.2007

Kochen ist Kultur

Weblog: Was gibt es heute zum Essen?
Elan: Ich weiß es noch nicht, es ist noch früh am Μorgen und ich bin mit Kopfschmerzen aufgewacht.
Weblog: Das ist ja schlimm. Aber ich habe Hunger, geh mal einkaufen, es ist ja Samstag.
Elan: Mache ich, aber erstmal möchte ich mehr über das Wort herausfinden, was ich gestern gelernt habe: "Pelmeni". Es ist ein russisches Nationalgericht.
Weblog: Das passt ja. Also essen wir heute Pelmeni?
Elan: Nur wenn wir tatsächlich Besuch kriegen. Außerdem wird heute im Garten gegrillt, da möchte ich nicht extra kochen.Weblog: Grillen, das ist auch gut. Und was ist mit Pelmeni?
Elan: Ich habe ein Rezept gefunden, aber viel interessanter finde ich, dass ich ein Land entdeckt habe. Sieh mal hier steht, das Wort sei aus dem Udmurtischen, eine fino-ugrische Sprache. Es gibt ein Land am Ural, das Udmurtien heißt. Das einzige, was mir dabei bekannt vorkommt, ist Kalaschnikov. Er stammt aus Udmurtien. In der Hauptstadt gibt es sogar ein Museum dazu.
Weblog: Wenn du für mich Pelmeni kochst, dann weißt du etwas mehr darüber.
Elan: Ich bin schon auf dem Weg zur Bäckerin, gleich gibt es erstmal Frühstück.
Weblog: Elan, ich danke dir für dieses Selbstgespräch.
Bild- Eικόνα Udmurtia Brief History

22.06.2007

Du Stimmvieh, du!

Weblog: Wie kommt es, dass du das Wort "Stimmvieh" gerade erst gelernt hast?
Elan: Ich wundere mich ja auch, aber ich habe es vorgestern wirklich zum ersten Mal gehört. Es ging um die Abstimmungsverhältnisse im Senat. In vielen Abstimmungen sind die Stimmen in den Gruppen vorher festgelegt und viele entstehen durch Fraktionszwang bzw. Abhängigkeiten.
Weblog: Was für Fraktionszwänge gibt es denn?
Elan: Sie resultieren oft durch die Aufteilung des Senats in Gruppen: DekanInnen, ProfessorInnen, Mittelbau, sonstige MitarbeiterInnen und StudentInnen. Die DekanInnen und StudentInnen sind meines Erachtens, die geschlossensten Gruppen, wie auch vielleicht die entgegengesetzte Pole in nicht wenigen Diskussionen.
Weblog: Du stimmst aber nicht gegen deine Überzeugung, oder?
Elan: Sicher nicht. Bei manchen jedoch mir nicht so wichtigen Sachen gebe ich nach, wenn die Mehrheit in meiner Gruppe anderer Meinung ist. Ich denke auch nicht, dass tatsächlich bei den DekanInnen oder dem Mittelbau gegen die eigene Überzeugung gestimmt wird, aber die Prioritäten, was wichtig ist und was nicht, glaube ich, orientieren sich mehr an die eigene Karriere, was vollkommen legitim ist, denn der Senat ist für die StudentInnen zwar ein Gremium zur Mitbestimmung in der Hochschule als Institution, für alle anderen Mitglieder ist er jedoch ein Gremium zur Lenkung der Hochschule als Arbeitsplatz.
Weblog: Es ist vielleicht so wie du sagst, aber es scheint mir trotzdem schädlich zu sein. Was meinst du?
Elan: Klar, aber nur manchmal, wenn es wirklich um richtungsweisende oder riskante Entscheidungen geht, wie diese zur Zulassung von PrivatstudentInnen an der Universität. Da hoffe ich, dass das Stimmvieh sich des Zwanges befreit und länger nachdenkt, ob seine Entscheidung richtig ist.
Weblog: Elan, ich danke dir für dieses Selbstgespräch.

Bild ESIB Board Meeting in Bergen, Norwegen- Εικόνα Γ.Σ. του ESIB στο Μπέργκεν της Νορβηγίας

The Pink Panther - Der Rosarote Panther (2006)

Der neunte Pink Panther von 2006 stellt Steve Martin als "Inspector Clouseau" und Nachfolger des prämierten Peter Sellers vor. Obwohl das Drehbuch gut gelungen ist, die Musik von Henry Mancini weiterhin ein Kult und der Film sehr unterhaltsam, konnte der Film sich nicht in der legendären Pink Panther Reihe behaupten. Außer für eine Nominierung für einen "MTV Award" an Beyoncé Knowles für die "Sexiest Performance" hat er nicht überzeugt. Steve Martin spielt sehr gut Peter Sellers nach, aber leider nicht seine Rolle an sich. Eine sehr gute Vorstellung liefert Jean Reno als Ponton, welchen wir selten aber immer wieder gern in Komödien sehen. Er ist die Personifizierung des guten französischen Staatsbeamten, welcher seine Pflicht ohne nachzufragen macht und fast nichts dabei empfindet.

Bild- Image. Thank you. - Eικόνα Cabot Sheet Music

Words again- Schon wieder Wörter- Λέξεις και πάλι λέξεις

Und schon wieder schreibe ich ein paar Vokabeln hier rein. Wenn euch bessere Übersetzungsvorschläge einfallen, oder sogar etwas falsch eurer Meinung nach sein sollte, kommentiert diesen Beitrag. ___________________________________________________________________
Hier I come again with some words and their translations. Please comment, if you have any suggestions.
____________________________________________________________________
Ξαναγράφω μερικές λέξεις εδώ από το άρθρο που διαβάζω. Αυτή τη φορά δεν κοίταξα ελληνικά λεξικά, αν έχετε προτάσεις γράψτε τις στα σχόλια.

  1. to be effected- herbeigeführt werden
  2. undergeneration- Untergenerierung
  3. conundrum- Rätsel
  4. assertion- Behauptung -κατάφαση
  5. obtain- bekommen, erhalten
  6. leeway- Spielraum
  7. suffice- genügen -αρκώ
  8. comprise- umfassen
  9. comply- im Einklang stehen
  10. bar- blockieren, ausschließen
  11. hence- also- έτσι
  12. of no avail- ohne Erfolg
  13. render- erweisen
______________________________________________________________________
Source, Quelle, Πηγή: PONS, COLLINS Großwörterbuch für Experten und Universität, Ernst Klett Verlag, Stuttgart (1997)
Εικόνα Ακαδημία Αθηνών- Bild Athener Akademie der Wissenschaften, Image Athens Academy

Die griechische Polizei hat gerade nichts zu lachen

Es ist ein Spiel auf Zeit. Nachdem das Skandal-Video über das Foltern von Festgenommenen durch griechische PolizistInnen im Athener Revier Omonia ans Licht gekommen ist, bekommt der Polizeiminister Vyron Polydoras die eine Rücktrittsforderung nach der anderen. Sie kommen zusammen mit weiteren Videos, Anschuldigungen und Wut der Öffentlichkeit über seine im letzten Jahr genommene Haltung gegenüber den PolizistInnen selbst, welche als Repressionsorgane misslungener Politik, wie diese im Bildungssektor, missbraucht wurden, wie auch über die tatsächlich eskalierte Gewalt innerhalb und außerhalb der Revieren und somit seine Haltung gegenüber DemonstrantInnen, wie bei den StudentInnenprotesten im vergangenen März. Andererseits der 30jährige Folterpolizist ändert seine Aussage von Tag zu Tag. Anfangs gestand er und meinte "es war nur ein Witz", dann meinte gestern sein Anwalt , er könne sich im Video nicht erkennen und streitet alles ab und heute entschuldigte er sich.
Wie die Eleftherotypia von heute berichtet er und derjenige, der den Film drehte, werden angeklagt die Verhafteten gemeinsam gefoltert zu haben, es drohen ihnen unter Anderem die dauerhafte Ausschluss aus der Polizei. Anklage ist ebenfalls gegenüber weiteren 2 PolizistInnen wegen MittäterInnenschaft erhoben, es handelt sich um die zum Zeitpunkt im Revier anwesenden PolizistInnen, welche in den Raum ein- und ausgingen. 2 weitere, welche davon gewusst haben sollen, werden wegen Schutz eines Verbrechers angeklangt. Schließlich wird auch der Revierdirektor der Verletzung der Amtspflicht angeklangt, da er darüber Bescheid hätte wissen müssen.
Gestern demonstrierten in Athen einige Hunderte und forderten den Rücktritt des Ministers. Die Sprüche waren recht agressiv, wie "Schiebt Polydoras ab" oder das an das Diktaturmotto "Griechenland Griechischer Christen" angelehnte "Griechenland Griechischer Polizisten, Anschwärzer, Mörder und Folterer" wie auch "Polydoras ist eine Bedrohung, er soll hier und jetzt zurücktreten".

Ελληνοφρένεια - Gräkofrenie

Καταρχάς δεν ήξερα ότι ο Σκάι βγάζει κι άλλες εκπομπές εκτός από Ειδήσεις, αλλά φαίνεται ότι έκανα λάθος.* Ανακάλυψα τυχαία ένα ιστολόγιο της εκπομπής Ελληνοφρένεια. Καθόλου άσχημη και προπαντός επίκαιρη. Αν λοιπόν ενδιαφέρεστε για μία όσο γίνεται χιουμοριστική και καυστική προσέγγιση της ελληνικής επικαιρότητας, όπως για παράδειγμα το σκάνδαλο στην ΕΛ.ΑΣ. κοιτάξτε τη.
*Σημ. 27.02.08. Δε βλέπω γενικά τηλεόραση. Την ελληνοφρένεια συνεχίζω να τη βλέπω... _____________________________________________________________________
Hier findet ihr eine etwas humorvolle, wie auch schonungslose Kritik der aktuellen Geschehenisse in Griechenland. Der Skandal um die griechische Polizei fehlt selbstverständlich nicht von der Sendung. Ganz am Anfang lernt man auch den Rechtsanwalt des Folterers kennen, welcher seinen Klienten tugendhaft beschreibt. Prädikat: sehenswert.

Εικόνα Ελληνοφρένεια- Bild Ellinofreneia

19.06.2007

Das Skandal-Video über die griechische Polizei rüttelt die Regierung wach

Blumen / Λουλούδια 2015
Seit den letzten 3 Tagen hat die griechische Regierung der konservativen Partei Nea Dimokratia viel mehr zu befürchten, als das Skandal-Video, welches in einem Blog eines jungen Griechen am 14.06.07 veröffentlicht wurde, vermuten lässt.
In diesem Video waren ein Albaner und ein Grieche aus Kasachstan, wie die Eleftherotypia berichtete, von einem griechischen Polizisten geschlagen und gezwungen worden sich gegenseitig zu schlagen. Der Polizist wurde bereits identifiziert und suspendiert. Die zwei weiteren Polizisten, welche zuguckten und das Video drehten, sind ebenfalls suspendiert, wie auch ihr Vorgesetzter. Es ist gegen sie bereits Anklage erhoben. Die Ermittlungen laufen weiter. Der seit Monaten provozierender Polizeiminister, Vyron Polydoras (Nea Dimokratia), hat seinen Rücktritt in Aussicht gestellt.
Obwohl dieser Fall so schnell wie möglich geklärt wird, wird jetzt seitens der Regierung befürchtet, dass viele andere solche kleine Videos auftauchen, welche die Misshandlungen durch die griechische Polizei festhalten. Die griechischen Medien greifen den Fall auf, um Daten ans Licht zu bringen, welche die griechische Polizei an zweitem Platz nach Belgien in der EU zeigen, was Gewalt durch PolizistInnen angeht. Der Kreis wird enger für die politischen Verantwortlichen, da wie auch Ta Nea berichtet, seit Dezember 2006 ein Bericht des Europarates sie in Kenntnis über die Übergriffe der Polizei gesetzt hat.
In den letzten Monaten war der Polizeiminister heftig in Kritik auch von der Polizeigewerkschaft geraten, als er die BeamtInnen für die studentischen Proteste einsetzte und mit seinen Worten in der Öffentlichkeit für eine Gewalteskalation sorgte. Bis heute wird der Minister durch den Premierminister Kostas Karamanlis unterstützt, um rechtsextreme und rechtspopulistische WählerInnen nicht an die nicht im Parlament vertretenden Partei L.A.O.S zu verlieren.
Ob der Minister seinen Posten beibehält, ist noch nicht geklärt. Die Regierung befürchtet ein 5-Parteien-Parlament, welches ihr die absolute Mehrheit kosten würde, hat jedoch einen neuen Gegner entdeckt, den Wackelkandidaten der Linken, die Partei Synaspismos.
Die griechischen Medien, wie auch die griechische Öffentlichkeit sind schockiert. Es bleibt abzuwarten, ob diese "schändliche, antidemokratische und unmenschliche" Tat, wie sie von der griechischen Öffentlichkeit und den Medien bezeichnet wird, nachhaltige Konsequenzen haben wird.

Zu meiner Meinung über einige Reaktionen auf meinen Bericht geht es hier.

18.06.2007

Die griechische Polizei ist kein Einzelfall

Hier möchte ich ein paar erklärende Worte schreiben, da einige Reaktionen, welche ich zum letzten Beitrag bekommen habe, so klingen als ob

a. die griechische Polizei ein Einzelfall wäre und solche Szenen in keinen anderen europäischen Ländern, wie in Deutschland, stattfinden und
b. überhaupt darüber zu reden für das Ansehen Griechenlands im Ausland schädlich wäre.

Ich bin Griechin und genau deswegen finde ich es wichtig auf die Lücken in der Griechenlandberichterstattung hinzuweisen. Dies mache ich sowohl bei guten, wie auch bei schlechten Nachrichten. Ich habe kein Interesse, vielleicht gerade weil ich Griechin bin, ein verschönertes Bild von Griechenland zu vermitteln, ich möchte nur ein echtes Bild in den Medien des Auslands sehen.

Wenn Leute daraus verstehen

a. Griechenland ist Dritte Welt, keine Demokratie oder Rechtsstaat, oder einfach nur krass oder
b. ihren Hass gegenüber Griechen nur bestätigt sehen

ist es einfach nur dumm, denn

Folter und Repression durch die Polizei sind leider nicht nur in Griechenland nicht die Ausnahme. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es auch in Griechenland gewissenhafte und rechtbesonnene StaatsdienerInnen gibt, diese sollten jedoch gestärkt werden, indem alle (also auch ich) ihren Mund aufmachen und solche Zustände nicht tolerieren.

Und noch was: das Video ist kein Fake und wurde bevor ich es verlinkt habe, bereits in Reuters ausgestrahlt, wie auch in etlichen griechischen Medien. Der schlagende Polizist, wie auch seine Kollegen auf dem Video sind bereits identifiziert, da zum Glück jedeR griechischeR PolizistIn mit seiner/ihrer Nummer auf der Uniform identifizierbar ist, suspendiert und haben gestanden. Die Ermittlungen laufen weiter. Der Polizeiminister hat seinen Rücktritt in Aussicht gestellt.

Und noch was zu Letzt: Ich habe kein Interesse jemanden vorzuverurteilen, die Urteile sprechen funktionierende griechische Gerichte aus.

Die griechische Polizei foltert Festgenommene

Ein Jahr lang hat ein Foltervideo von Handy zu Handy kursiert bis ein Blogger mit dem Pseudonym Kabamaru Igano es bei youtube hochgeladen hat. Am 16.06.07 hat es die Weltnachrichten erreicht, nachdem es in indymedia verlinkt wurde. Hier könnt ihr es ganz bei indymedia sehen.

Für die nicht des Griechischen Mächtigen, hier eine Zusammenfassung des "Dialogs":
Polizist: Schlag ihn!...Du bist Nummer Eins und du Nummer zwei. Wenn ich eure Nummern aufsage, schlägt der Eine den Anderen...Schneller! Schneller!...Setzt euch gegenüber und sagt "Ich bin ein Wichser" und schlagt euch gegenseitig!...Lockerer! Wieso kannst du es nicht, der Andere kann das gut. Schau ihn dir mal an! Schlag richtig! Richtig!

Das schockierende Video hat jedoch nicht den Polizeiminister, Vyron Polydoras, zum Rücktritt bewegt, wie die Opposition und viele Organisationen spätestens nach der von ihm (so auch von der Polizeigewerkschaft gedeutete) provozierten Gewalteskalation bei den StudentInnenprotesten gefordert hatten. Er genießt das absolute Vertrauen des konservativen Premierministers, Kostas Karamanlis, der in ihm die Möglichkeit sieht Stimmen an die extreme Rechte nicht zu verlieren und somit den Einzug einer fünften Partei in das Parlament zu verhindern, was praktisch ihn die absolute Mehrheit kosten würde.

Wenn ihr mehr dazu lesen mögt, hier einige griechische Artikel in der Eleftherotypia von heute.

Wenn ihr eure Meinung der griechischen Regierung kundtun möchtet, könnt ihr an die Griechische Botschaft eures Landes schreiben, oder an die Medien eures Landes (vielleicht ist das wirksamer).

Nachtrag 01.06.2008: Einige Verbesserungen vorgenommen.

Pouic Pouic - Απένταρος Εκατομμυριούχος

Mόλις είδα την ξεκαρδιστική φαρσοκωμωδία Πουίκ-Πουίκ του Ζαν Ζιρό. Η Πατρίσια (Μιρέιγ Νταρ) προσπαθεί να ξεφορτωθεί έναν πλούσιο, αλλά ενοχλητικό ερωτευμένο και προσλαμβάνει τον Σιμόν Γκιλμπό (Φιλίπ Νικό) να παίξει το σύζυγό της. Δεν έχει υπολογίσει όμως την αφελή μητέρα της και τον απελπισμένο αλλά ευφυέστατο πατέρα (Λουί ντε Φυνές) που θέλουν να πασάρουν έναν τίτλο ιδιοκτησίας για ένα οικόπεδο στη Βενεζουέλα ακριβώς σε αυτόν τον ερωτευμένο επιχειρηματία.

Η πλοκή της ταινίας του 1963 είναι σχετικά απλή και βασίζεται στο όλο μπλέξιμο που γίνεται όταν ψέματα, έρωτας, λεφτά και απατεωνιά βρίσκονται σε έναν κλειστό χώρο με πολλούς ενήλικες. Το γέλιο βγαίνει αβίαστα καθώς οι ρόλοι λίγο υπερβολικοί, αλλά καλογραμμένοι, παίζονται από πρωτοκλασάτους ηθοποιούς με πρώτους τον Λουί ντε Φυνές και την Ζακλίν Μαιγιάν.

Εικόνα amazon - Image amazon

17.06.2007

Οι δεύτερες 11 μέρες

Το Μπλόγκι εξελίσσεται και διαβάζεται όλο και περισσότερο. Τις προηγούμενες μέρες διαβάστηκε για πρώτη φορά στο Περού (Λίμα), στις ΗΠΑ, για παράδειγμα στο Φέαρφηλντ/ Κοννέκτικατ, Πλύμουθ/ Γουισκόνσιν, Λας Βέγκας/Νεβάδα, στην Καλιφόρνια (π.χ. στο Σαν Φρανσίσκο, Λος Άντζελες, Χόθορν, Σακραμέντο), στο Τούκσμπουρυ/Μασσαχουσέττη, Γιχόκεν/Νεά Υερσέη, Πόρτλαντ/Όρεγκον, Χάιλαντ Παρκ/Ιλλινόις, Κολούμπους/Οχάιο όπως και στις Συρακούσες της Νέας Υόρκης. Επίσης διαβάστηκε στη Βοσνία-Ερζεγοβίνη, Ιταλία, στη Μεγάλη Βρετανία (όπως στο Εδιμβούργο, Μάντσεστερ, Κρόυντον, Γουέλγιν Γκάρντεν Σίτυ), στην Ισπανία (Μαδρίτη), στη Λυών της Γαλλίας, στην Αθήνα, Βιέννη, Ζυρίχη, στο Χέερλεν της Ολλανδίας και στη Σουηδία (Τούλινκε). Βρήκε αναγνώστες και αναγνώστριες στο Μεξικό (π.χ. στην Πόλη του Μεξικού, στην Ικουάλα, Χαλάπα και Μερίδα), στην Κολομβία, στην πόλη Κίνγκστον του Καναδά και στο Βιετνάμ (Ταν Πο Χο Τσι Μινχ). Στη Γερμανία συνέχισε να επεκτείνεται στις πόλεις Έσση, Μοναστήρι, Βούπερταλ, Αμβούργο, Μόναχο, Γκίσεν, Κολωνία, Βερολίνο και Καρλσρούη.

Είμαι πολύ χαρούμενη που μ’ αυτήν την ευκαιρία μαθαίνω και Γεωγραφία.

Ο μέσος όρος αναγνωστών/-ριών αυξήθηκε ραγδαία. Στις 10. Ιουνίου έφτασε τα 22 άτομα. Συνολικά επισκέφθηκαν την σελίδα 133 διαφορετικά άτομα 291 φορές.

Σας ευχαριστώ πολύ για τα σχόλια σας τα οποία με βοηθάνε να βελτιώσω το Ελάν-Βέμπλογκ.

Εικόνα Πλατεία Ψυρρή, Αθήνα- Bild Plateia Psirri, Athen

Die zweiten 10 Tage

Nachdem die ersten 10 Tage ich mich von den gebotenen Möglichkeiten und Resonanz begeistert haben lasse, war ich gespannt zu sehen, wie es weiter gehen würde. Zu großer Freude kamen neue Länder und Menschen hinzu. Der Blog wurde mittlerweile in Bosnien- Herzegovina, Italien, Großbritannien (z.Bsp. in Edinburgh, Manchester, Croydon und Welwyn Garden City), Spanien (Madrid), Frankreich (Lyon), Griechenland (Athen), Österreich (Wien), die Niederlande (Heerlen) und die Schweiz (Zürich) gelesen. In Deutschland waren es unter Anderem Essen, Münster, Wuppertal, Hamburg, Μünchen, Gießen, Köln und Karlsruhe, welche neu dazu gekommen sind. In Amerika wurde er in der Zwischenzeit in Mexiko (z.Bsp. in Mexiko Stadt, Iquala, Xalapa und Merida), Kolumbien und Kanada (Kingston) gelesen. In den USA wurde er ebenfalls weiter verbreitet. Unter Anderem wurde er zwischenzeitlich in Kalifornien (in San Fransisco, Los Angeles und Hawthorne) weitergelesen. Aus Tewksbury/Massachusetts, Weehawken/New Jersey wie auch in Syracuse/New York wurde er neuerdings auch aufgerufen. Ebenfalls neu sind die LeserInnen in Asien und genauer im vietnamesischen Thanh Pho Ho Chi Minh. Ich brauche euch nicht zu sagen, dass der kleine Geographieunterricht mir richtig gefällt!

Die BesucherInnen wurden immer mehr, die RekordbesucherInnenzahl war am Sonntag, den 10. Juni: 22 verschiedene BesucherInnen! Insgesamt wurden 120 eindeutige BesucherInnen und zwar 272 Mal gezählt.

Ganz toll finde ich, dass ich tatsächlich Kommentare und Nachrichten bekomme. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich danke sehr für das Interesse und werde versuchen den Elan-Weblog weiter zu verbessern.

16.06.2007

PrivatstudentIn an der Universität Leipzig

Am Dienstag war eine elendlange Sitzung des akademischen Senates der Universität Leipzig. Ich werde hoffentlich bald dazu kommen etwas mehr darüber zu berichten, bis dahin könnt ihr hier die Pressemitteilung von meinen KollegInnen und mir im Senat lesen:

"Das Veto als Ultima Ratio im Senat der Universität Leipzig"


Akademischer Senat soll über gebührenpflichtigen deutsch-russischen Masterstudiengang befinden / Weiterbildungsstudiengang Web Content Management gefährdet studentische Mitbestimmung / zwei Gruppenvetos notwendig
Die Senatorinnen und Senatoren der Universität Leipzig sollten in ihrer Sitzung am 12. Juni über den Einrichtungsantrag des Masterstudienganges „International Energy Economics and Business Administration“ der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät befinden. Ein weiterer Tagesordnungspunkt waren die Studien- und Prüfungsordnung des Masterstudienganges Web Content Management des Masterprogramm Medien Leipzig, die verabschiedet werden sollten. Die studentischen Mitglieder des Senates sahen in beiden Fällen die Rechte der Studierenden gefährdet und legten jeweils ein Veto ein.

Der auf die Ausbildung im Bereich Energiepolitik und -wirtschaft zielende Masterstudiengang „International Energy Economics and Business Administration“ ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der hiesigen Universität, der MGIMO Universität Moskau und einem Verein - dem eigens dafür gegründeten deutsch-russischen Institut für Energiepolitik und Energiewirtschaft e.V., deren Vorstand Ralf Diedrich, Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, und Robert Holländer, Prorektor für strukturelle Entwicklung, bilden. Der Studiengang soll vier Semester umfassen und in dieser Zeit 8000 bis 10 000 Euro für Studierende kosten. Die Studiengebühren sollen hauptsächlich dem gemeinnützigen Verein zufließen. Wer glaubte, dass sei schon alles, hatte weit gefehlt:

Die Studierenden des Studienganges wären demnach nicht einmal an der Universität immatrikuliert und kämen ihr somit auch nicht zugute. „Sie fielen in den Status so genannter Externer und müssten darüber hinaus weitere Gebühren, beispielsweise für Prüfungen, bezahlen“, kommentiert Daniel Fochtmann, studentischer Senator und ergänzt: „Die Studierenden befänden sich in einer nicht endenden Gebührenspirale. Sollte dieser Studiengang eingerichtet werden, könnte sich eine Hintertür für die Einführung von Studiengebühren öffnen.“

Schon die Einstufung des Masterstudienganges in die drei bekannten Studiengangstypen (konsekutiv, nicht-konsekutiv oder weiterbildend) blieb im Senat ungeklärt. Während in dem Einrichtungsantrag von einem „nicht-konsekutiven Studiengang mit einem weiterbildenden Charakter“ die Rede ist, sah Dekan Diedrich nur einen nicht-konsekutiven Master vor sich liegen. Der Rektor der Universität, Franz Häuser, sprach seinerseits jedoch von einem Weiterbildungsstudiengang. Dem Einrichtungsantrag zufolge handelt es sich um einen studiengebührenpflichtigen nicht-konsekutiven Master der Universität Leipzig, obwohl sich der Senat im Jahre 2003 gegen Studiengebühren ausgesprochen hat. Darüber hinaus sichert die Universitätsspitze über den neu gegründeten Verein den Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern, die die Lehre des Studienganges übernehmen sollen, die Möglichkeit privater Unterrichtsabrechnungen über Nebentätigkeiten. Zu befürchten ist dabei, dass die Lehre grundständiger Studiengänge nicht mehr sichergestellt werden kann.

Auf dieses erste Veto musste sodann ein Zweites folgen. Denn der kostenpflichtige Weiterbildungsstudiengang Web Content Management des Masterprogramms Medien Leipzig sieht neue Gremien vor, wie zum Beispiel den Studiengangsausschuss als Äquivalent zur Studienkommission, in denen keine studentische Mitbestimmung verankert ist. Die Studierenden haben bereits im Vorfeld immer wieder auf diese gravierenden Mängel hingewiesen. Sie blieben unberücksichtigt. „Wir waren gestern gezwungen in beiden Fällen ein Veto einzulegen, um die Rechte der Studierenden zu schützen. Derlei können wir im Senat nicht durchwinken. Wir müssen mit Entscheidungen, die der Senat treffen soll, verantwortungsvoll umgehen“, erläutert Fochtmann.

Die Rechtsgrundlage für ein wirksames Gruppenveto befindet sich in der universitären Grundordnung (§11 Absatz 3) und zieht eine Neuverhandlung beider Abstimmungsgegenstände auf der folgenden Sitzung nach sich. Bislang ist unklar, wie sich der Senat in seiner nächsten Sitzung am 10. Juli positionieren wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen ein Einlenken signalisieren und damit die Bedenken aller Beteiligten berücksichtigen. Schließlich steht hier das Interesse der Universität und ihrer Mitglieder, insbesondere der Studierenden, im Vordergrund.