13.03.2012

Presseecho

Hier kann man über mich in der Presse lesen. Die Liste ist in Arbeit, leider kann ich nicht mehr alle Beiträge finden, geschweige denn mich daran erinnern:

1. Volker Schulte: "Feierliche Immatrikulation des neuen Studentenjahrganges", in: Universitätsjournal 7/2002, S. 27.

Aus meinem Grußwort an die Neuimmatrikulierten im Rahmen der feierlichen Immatrikulation im Gewandhaus in Leipzig: "Die Universität ist unser Zuhause. Jede unserer Taten verändert sie."
Link
2. "Andrianopulu Sprecherin der sächsischen Studierenden", in: Universitätsjournal 1/2003, S. 24.


Zu meiner Wahl erklärte ich: "Schwerpunkt meiner Arbeit werden die Gespräche über die Hochschulfinanzierung, den geplanten Konsens und die Entwicklung der Studentenwerke sein".Link
3. Jochen Leffers: "Turbulenzen in Sachsen. Zurücktreten, bitte", in: Spiegel Online, 07.03.2003.

Die Demonstration der sächsischen Studierenden im Februar 2003. Als Sprecherin der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften forderte ich den Rücktritt des damaligen Ministers für Wissenschaft und Kunst, Matthias Rößler, der nicht nur den Dialog mit den Hochschulen und Studierendenschaften scheute, sondern auch eines Tages ohne Vorwarnung verkündete die Pauliner Kirche in Leipzig auf dem Unigelände am Augustusplatz wiederaufzubauen. Mein Zitat: "Wir sind Ihr Sturz!" Die Versammlung ließ sich mitreißen.

4. Daniel Schulz: "Ohne uns! StudentInnenRat tritt bundesweiten Dachverband nicht bei", in: student!, 24.06.2003.

Über das Scheitern des StudentInnenRats der Universität Leipzig im freien zusammenschluß der studentInnenschaften mitzumischen. "Das ist bedauerlich, denn viele bildungspolitische Entscheidungen werden inzwischen auf nationaler und europäischer Ebene getroffen. Deshalb kann man fast nur noch in einem großen Verband tatsächlich etwas bewegen", sagte ich damals.

5. Karl-Heinz Heinemann: "Welche Qualität meinen wir eigentlich? Diskussion über Nachfolgekonferenz in Bergen", in: Deutschlandfunk, 24.01.2005.

Wirr sind die Wege der Hochschulverwaltung, wenn sie zu viele werden. Gegen eine Überzertifizierung im Qualitätsmanagementsystem sagte ich damals, dass wir keine "Oberakkreditierungsratsbehörde" auf europäischer Ebene brauchen.

6. Karl-Heinz Heinemann: "Auf der Jagd nach Credit-Points. Durch den europaweiten Umbau des Studiums nach den Kriterien des Marktes wird die Universität immer mehr zu einem Fast-Food-Betrieb", in: der Freitag, 01.04.2005.

Zu meinem Engagement als studentische Gutachterin in Akkreditierungsverfahren und einem "europäischen Hochschulraum ohne Grenzen für Ideen, Wissenschaftler und Studierende".

7. Franziska Böhl: "Sauhaufen. Finanzreferentin verlässt den StuRa der Universität Leipzig", in student!, Mai 2007 .

Ein etwas unrecherchierter Beitrag über meinen Rücktritt als Finanzreferentin des StudentInnenRates der Universität Leipzig.

8. Marius Meyer: "Studieren im Ausland. Stipendien-Nepp am Schwarzen Brett", in: Süddeutsche, 10.07.2007.

Über ErasmusPlus, ein so genanntes Stipendium und die Studierenden, die darauf reingefallen sind.

Bild Liosporos Café, Miaouli 24, Athen-Psirri, Λιόσπορος Μιαούλη 24, Αθήνα-Ψυρρή

31.10.2010

Hochschulzugang für ausländische BewerberInnen

Das Thema Hochschulzugang für ausländische BewerberInnen bleibt hochaktuell, wenn wir uns auch die leidige Integrationsdebatte vor Auge führen. Daher, bevor ich es vergesse, hier der Link zu meinem letztjährigen Artikel dazu. Manche Daten sind bereits veraltet, aber die Aussagen sicher nicht. Bestellt das Heft für eure Bibliothek. Danke.

Hier habt ihr den Anfang des Artikels...

Ausländische Studierende zwischen Quote und Marginalisierung. Zum Rückgang der Internationalisierung der deutschen Universität.

›Internationalisierung‹ ist eines der zentralen Schlagworte der derzeitigen Hochschulreform. Dennoch nimmt der Anteil ausländischer Studierender in Deutschland derzeit ab. Dass dies kein Zufall sondern Ergebnis neuer Hürden und Gebühren ist zeigt Eleni Andrianopulu.

Ausländische Studierende stellen mit 11,9 Prozent einen nicht unerheblichen Teil der Studierenden in Deutschland.1 Nachdem die Anzahl der ausländischen Immatrikulierten zwischen 1981 und 2004 stetig angestiegen ist,2 folgte eine Stagnation zwischen 2004 und 2007. Seit 2008 gehen die absoluten Zahlen und der prozentuale Anteil erstmals zurück.3 Im Folgenden werden Daten der amtlichen Statistik vorgestellt. Durch diese soll eine Einführung in das Thema des Hochschulzugangs ausländischer Studierender erfolgen, sowie eine erste Ursachenanalyse ermöglicht werden.

In Deutschland gibt es 3944 Hochschulen und 1.996.062 StudentInnen, davon sind 236.934 AusländerInnen.5 In der Statistik vom Wintersemester 2007/2008 wird zwischen BildungsausländerInnen (177.852) und -inländerInnen (55.754) unterschieden.6 In diesen Zahlen sind alle immatrikulierten nichtdeutschen StaatsbürgerInnen erfasst, unabhängig davon ob sie in einem grundständigen, in einem weiterführenden oder in einem Promotionsstudiengang eingeschrieben sind. Die BildungsinländerInnen haben ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) an einer deutschen Schule erworben oder eine Begabten- bzw. Eignungsprüfung (meist
Voraussetzung für die Zulassung an Musik-, Kunst- und Übersetzungsstudiengängen) an einer deutschen Hochschule bestanden. Das deutsche Abitur kann auch im Ausland an einer deutschen Schule erworben werden, die Mehrheit der BildungsinländerInnen ist jedoch in Deutschland zur Schule gegangen.

Rückgang der Anzahl von BildungsinländerInnen

Von Seiten der Hochschulen wird der Rückgang des Anteils der BildungsinländerInnen nicht als dramatisch empfunden, vor allem, weil keine Ursachenforschung betrieben wird. Als Erklärung wird schnell ein ›Versagen‹ der Integrationspolitik konstatiert, die außerhalb der Zuständigkeit der Hochschulen liege. Die Debatte wird dann meist nicht weiter vertieft; zu oft wird das selbstzensierende Argument des ›hochschulpolitischen Mandats‹ – also der Nichtzuständigkeit – seitens der AkteurInnen für eine Beendigung der Debatte eingeworfen. Ein erster Schritt, dem entgegen zu wirken und eine Diskussion anzukurbeln, ist die Bewusstmachung der Realität in den Hochschulen durch das Erheben und Veröffentlichen statistischer Daten über BildungsinländerInnen.

Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) tut dies neuerdings in seiner
jährlichen Veröffentlichung Wissenschaft weltoffen7.

Um mehr zu lesen, wie geschrieben, müsst ihr schon ins Heft reingucken. Ich darf nämlich den Artikel nicht einfach so veröffentlichen, aber eure Bibliothek oder AStA/StuRa hat ihn sicher auch...

29.10.2010

Deutsch-griechische Beziehungen

Gestern habe ich einen sehr interessanten Vortrag an der Uni Hamburg zu den deutsch-griechischen Beziehungen von Prof. Dr. Hagen Fleischer gehört. Dabei ging es um die deutsche Besatzung während des zweiten Weltkrieges und um die Folgen für das kollektive Gedächtnis und die deutsch-griechische Diplomatie, die gern das Themenkomplex 'Schuld und Reparation' ausgeklammert hat. Auch über die Kollaborateure und deren Nachfolger und dem noch nicht zurückgezahlten Kredit der Deutschen an die Griechen wurde geredet. Insgesamt einer der besten Vorträge, die ich seit langem gehört habe: sehr fundiert, sehr interessant, sehr kurzweilig, sehr lehrreich.

Ich empfehle zum Einstieg in die Thematik ein Interview, das ich bei Deutschlandradio gerade gelesen habe, als auch seinen neusten Artikel im Buch "Hellas verstehen" vom Böhlau Verlag. Bestellt es für eure Bibliothek.

Bild Hamburg 2008, Εικόνα Αμβούργο 2008

20.01.2010

Umzug rückt näher

Das Pendeln hat ein Ende. Eine Wohnung in Regensburg ist gefunden! Ende Februar wird hier nach meinen Abschluss-prüfungen ausgezogen und renoviert.

Bild Garten Leipzig, Εικόνα Κήπος Λειψία

11.12.2009

Medicina verde

Noch eine Übersetzung, diesmal für die Übung von Rodríguez. Thema ist die kubanische grüne Medizin, ein Artikel aus der Leipziger Zeitschrift Quetzal. Ihr findet den Artikel im Deutschen im Cuba-Portal der Website.

La medicina verde gana terreno en Cuba

A pesar del bloqueo la biotecnología cubana ocupa el estandar internacional.

por Franziska Reibitz

Cuba se dedica a la medicina naturista y a los metodos alternativos. Al principio fue por necesidad –porque desde 1991 fueron suspendidos los ventajosos suministros soviéticos de materia prima– pero hoy en día la medicina y la farmacia verde forman parte del diario.

Ya al comienzo de los años 80 el Ministerio de la Salud tenía la política de conocer y si era posible aplicar las formas tradicionales de tratamiento procedientes de distintos pueblos. A consecuencia se mandaron médicos cubanos a China, a Vietnam y Sri Lanka. Especialmente la acupuntura pareció muy prometedora a causa de su aplicación contra distintos tipos de dolor. Un grupo de trabajo de la Sociedad Cubana de Anestesiología se dedicó desde entonces en la aplicación y docencia de este método del Extremo Oriente, pero la causa del reconocimiento nacional de la medicina alternativa fue la grave situación económica del país. Hoy en día encontramos proyectos de investigación sobre el empleo, la aplicación y el aislamiento de las sustancias activas. Los médicos y farmacéuticos tienen catálogos de equivalencias que contienen los medicamentos naturales que alguien se puede tomar si el medicamento químico no está disponible o no se prefiere: Vimang*, un extracto de la corteza del mango, valorado por su efecto antioxidante; Imefasma, un jarabe contra la tos de extractos de hibisco, áloe vera y de plátano, se aplica con éxito contra el asma o la tinctura de pino macho que se utiliza cuando el ungüento Clotrimazol contra hongos cutaneos no está disponible.
La medicina verde ha perdido su imagen negativa
como medicina suplementaria. En las Facultades de Medicina se ha convertido en asignatura obligatoria. Existen farmacias e incluso clínicas especializadas en las que se combina la medicina naturista con la homeopatía, la acupuntura, la acupresión y con otros elementos de la medicina oriental. En programas de orientación se informa sobre las ventajas de los medicamentos naturales y se muestra como es que la más sencilla de las plantas se convierte en ayuda urgente.
Hoy en día se utiliza al nivel nacional los propios inventos que se produjo en fábricas piloto parcialmente bajo condiciones
dificiles. Se han disminuido los problemas de la conservación desde se reguló el cultivo y la producción y desde se suministran a menudo sustancias cualitativas y recursos mejores para el embalaje.
Sin embargo, los cubanos son solo en medio camino. Todavía faltan los estudios científicos adecuados para muchas fórmulas. Interrupciones de la producción conllevan dificultades en el suministro.

Uno de los inventos nuevos más importantes del CIGB es, no obstante, el medicamento Citoprot-P para el tratamiento del
pie diabético, una complicación diabética frecuente que no pocas veces llega hasta la pérdida de los miembro s afectados. Jorge Berlanga, el inventor del producto, declara que es una solución inyectada sobre la base de un factor de crecimiento que fomenta la regeneración del tejido destruido y así evita la amputación del 80 % de los casos. Actualmente, se observa su aplicación en 19 clínicas cubanas registrando éxitos extraordinarios. Citoprot-P está patentado
ya en Australia, Singapur y Sudáfrica, cuando el lanzamiento comercial en Europa y Norteamérica está planificado ya. El invento atrajo un interés enorme en el Congreso Anual de Biotecnología de 2006.
La empresa biotecnológica cubana más conocida, Labiofam, produce abonos biológicos, Biorat, un rodentizida hecho de salmonelas, vacunas contra epidemias de animales y culturas de yogur para la alimentación humana. Los productos están en venta en 20 paises de Latinoamérica, del Medio Oriente y de Asia.
Desde 2005 se ha establecido una cooperación biotecnológica entre China y Cuba; desde abril 2006 un joint venture con Biocon Biopharmaceuticals, una empresa india. Esta empresa puede producir anualmente hasta 8 kilos de anticuerpos monoclonales específicos y tiene varias instalaciones para la investigación o producción por encargo y como servicio para la ciencia.
Las nuevas tecnologías son también en la agronomía imprescindibles. Cuba es el primer país latinoamericano que empieza trabajar con plantas y hace poco incluso con animales transgénicos. En este ámbito no se intenta solo aumentar la resistencia contra parásitos, enfermedades o estrés por selección, sino producir en el futuro productos de manera más limpia, rápida y más barata a través de así llamados organismos hospedadores por introducción de informaciones genéticas ajenas a la especie. Vacunas en inyección por ejemplo pertenecerían algún día al pasado. El niño comería un plátano que ha producido por si mismo la sustancia de vacuna. Ya no se necesitaría un almacenamiento de refrigeración, ni conocimientos especializados para su administración y además tendría un sabor agradable. ¿Una utopia? Claro que no: En el tabaco transgenético se producen enzimas para la digestión y en tomates una vacuna contra la cólera. Hasta la introducción al mercado se necesitan, no obstante, unos años más.
Concluyendo digamos que Cuba a pesar del bloqueo de los EE.UU. se puede competir al nivel internacional; lo que es posible gracias a científicos altamente cualificados, al apoyo del pueblo cubano y a la colaboración con paises amigos.

*Los medicamentos nombrados en este artículo son productos cubanos patentados.
El artículo es tomado de la revista Cuba Sí 01/2007, p. 10. Republicado con el permiso de la autora y la revista.


Bild, Imágen Papagu 03/08, Εικόνα Παπάγου 03/08

09.12.2009

Reise in die Langeweile


Da bin ich wieder mit weiteren Tourismus-Übersetzungen für die Übung von Prof. Sinner. Etwas langweilig, aber was soll 's, bald bin ich hoffentlich fertig, diplomiert und frei! Und dann übesetze und schreibe ich das, was ich will! Die letzten Tage habe ich etwas gefunden, das ich bald gern übersetzen würde, hoffentlich habe ich dann auch Lust, wenn ich dafür Zeit haben werde. Ansonsten viel Spaß bei der Pilgerfahrt und mit einer Broschüre von Rioja! (Fand ich nicht im Netz, um sie hier auf Spanisch zu verlinken ...)
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Klosterroute


REISE IN DIE WIEGE DER SPANISCHEN SPRACHE

In der wohl bekanntesten spanischen Weinregion Rioja, im Ort San Millán de la Cogolla (Heiliger Aemilianus von Cogolla) finden wir das Untere Kloster des Heiligen (Kloster Yuso), in dessen Bibliothek der erste Text in spanischer Sprache aufbewahrt wird, die sogennanten Emilianischen Glossen. Es handelt sich hierbei um einen Kodex aus dem 10. Jahrhundert, geschrieben von einem bisher anonymen Mönch des Klosters. Das älteste spanische Schriftzeugnis und somit wichtigstes Vermächtnis der spanischen Kultur befindet sich in der Glosse 60, Blatt 72r-. Darin lesen wir zwölf recht einfache Zeilen einer Übersetzung aus dem Lateinischen in die Sprache des Mönchs und seiner Landsleute.
Zwei Jahrhunderte später war es Gonzalo de Berceo, der erste uns bekannte Poet, der auf Kastillisch dichtete, der dem Yuso-Kloster zu weiterem Ruhm verhalf. De Berceo schrieb im Oberen Kloster des San Millán (Kloster Suso), wenige Kilometer vom Yuso-Kloster entfernt, seine ersten gelehrten Reime. Seine klerikale Dichtung, wie die an den Heiligen Dominikus von Silos, die Heilige Oria, den Heiligen Aemilianus von Cogolla und das Lobesgedicht an die Jungfrau Maria, bereichern die kostbare Klostersammlung.
An diesen beiden Klöstern des Heiligen Aemilianus wird unsere Reise zurück in die Vergangenheit beginnen, die Reise durch die Klosterroute.

DIE KLOSTERROUTE

Unsere Reise beginnt am Suso-Kloster, das vom 6. bis 9. Jahrhundert erbaut wurde und noch westgotische und mozarabische Elemente aufweist. Im Kloster befinden sich die Grabstätten der Sieben Infanten aus dem Hause Lara und das Grabmal des Heiligen Aemilianus selbst, wie mehrere Einsiedeleien. Im Tal sehen wir dann das Untere Kloster Yuso aus dem 11. Jahrhundert, das vom 16. bis 18. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde, und für sein Tor im spätgotischen Platerostil, die Sakristei und den großen Kreuzgang ganz im Stile der Gotik und Renaissance berühmt ist. Im Inneren des Klosters, in der Klosterbibliothek, verbergen sich allerdings weitere beachtliche Schätze von musealem Interesse, wie die fünfhundert bis eintausend Jahre alten Kodizes und Pergamente, die Reliquien der Heiligen Aemilianus und Felix in zwei mit Elfenbein aufwendig verzierten Schatullen. In der Kirche des Klosters dürfen wir Retabel, Gitterwerke und die Gemälden von Juan Rizzi u. a. bewundern.
Die Reise führt uns dann in den Ort Nájera, wo wir das Kloster der Heiligen Maria der Königlichen (Santa María la Real) besuchen werden. Obwohl bereits vom König García Sánchez III. 'von Nájera' im Jahre 1032 gegründet, stammt das heutige Gebäude mit seinen hohen gotischen Kirchenschiffen aus dem 15. Jahrhundert. Das Klosterinnere zeichnet sich durch Besonderheiten aus, wie die Ruhmeshalle der Könige von Navarra (mit ihren dreißig Sarkophagen, wie diesen der Königin Blanka von Navarra aus dem 12. Jahrhundert), das Tor des Kaisers Karls V., die Königstreppe, den gotischen Kreuzgang der Ritter und das Chorgestuhl.
Das Kloster der Heiligen Maria des Erlösers (Santa María de San Salvador) von Cañas ist wiederum ein beeindruckendes Beispiel Zisterzienser Gotik. Die Klosteranlage aus dem Jahre 1170 verfügt über eine Kirche, einen Kreuzgang und einen Domsaal von großer künstlerischer Bedeutung. Unsere Route führt uns flussaufwärts, an die Najerilla entlang, in eine wunderschöne Naturlandschaft, dort wo das Kloster Valvanera sich befindet. Hier wird das romanische Schnitzwerk aus dem 12. Jahrhundert der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin von Rioja, gehütet und verehrt.
Die Klöster von Rioja sind Orte der Spiritualität, der Wissenschaft und der Kultur und zugleich lebendige Teile der spanischen Geschichte. Den Reisenden von heute erwarten nicht nur ihre jahrhundertealte Mauern und Kunstschätze, sondern auch die Ruhe und Schönheit der umgebenden Natur.
1. Suso-Kloster. Heiliger Aemilianus von Cogolla.
2. DIE WIEGE DER SPANISCHEN SPRACHE
DIE KLOSTERROUTE
3. Die Wiege der Spanischen Sprache
Klosterroute
4. La Rioja
Wird Sie prägen

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Bild, Imágen, Εικόνα: http://objetivorioja.larioja.com/fotos-pinocho/yuso-suso-4605.html

26.11.2009

Zur Makedonischen Frage - Για το Μακεδονικό

Die Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie der Universität Leipzig lädt ein zur öffentlichen Verteidigung im Promotionsverfahren von Herrn Adamantios Theodor Skordos (Kulturwissenschaften) zum Thema:

“Griechenlands Makedonische Frage. Erinnerungskultur, Geschichtspolitik und nationale Öffentlichkeit (1945-1992)”

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 1. Dezember 2009, 16.00 Uhr im Neubau
Geisteswissenschaften, Beethovenstraße 15, Haus 5, Raum H4 1.15 (1. Etage) statt.

Arbeit und Thesen können im Dekanat der Fakultät, Beethovenstraße 15, Haus 4, Raum 1.10 eingesehen werden.

19.11.2009

Privat mal ganz öffentlich!

Weblog: Warum informierst du hier nicht, wie es dir geht, was du machst und so?
Elan: Warum sollte ich? Sagst du auch hier, wie dein Status ist?
Weblog: Nein, aber ich bin auch nicht interessant genug dazu.
Elan: Blödsinn! Sach doch mal, wie geht es dir?
Weblog: Danke, gut. Dir?
Elan: Auch gut.
Weblog: Reingefallen!

Bild, Imágen Ermís 03/08, Εικόνα Ερμής 03/08

18.11.2009

Βιβλίο και κινηματογράφος: Μια ιστορία αγάπης







Το ΕΚΕΒΙ συμμετέχει στο 50ο Φεστιβάλ Κινηματογράφου Θεσσαλονίκης
(13 - 22 Νοεμβρίου 2009)

Δύο εξαιρετικά ελληνικά λογοτεχνικά έργα που αγαπήθηκαν από το αναγνωστικό κοινό θα απολαύσουμε φέτος στη μεγάλη οθόνη, αφού οι «Επικίνδυνες μαγειρικές» (του Ανδρέα Στάικου το βιβλίο, του Βασίλη Τσελεμέγκου η ταινία) και τα «Οπωροφόρα της Αθήνας» (του Σωτήρη Δημητρίου το βιβλίο, του Νίκου Παναγιωτόπουλου η ταινία) ετοιμάζονται να βγουν στις αίθουσες. Θα δούμε επίσης δύο ντοκιμαντέρ εμπνευσμένα από τη ζωή και το έργο λογοτεχνών: «Τη νύχτα που ο Φερνάντο Πεσσόα συνάντησε τον Κωνσταντίνο Καβάφη» του Στέλιου Χαραλαμπόπουλου και «Βικτώρια Θεοδώρου: Τα κύματα που με δίδαξαν το ανυπότακτο» του Κώστα Νταντινάκη.

Η σχέση λογοτεχνίας και κινηματογράφου είναι παλιά όσο και η ιστορία του σελιλόιντ - ήταν πάντα η λογοτεχνία μια ανεξάντλητη δεξαμενή ιδεών που χρησιμοποίησαν οι δημιουργοί της έβδομης τέχνης. Στην Ελλάδα ξεκινώντας από την βασισμένη στο ειδύλλιο του Λόγγου «Δάφνις και Χλόη», που γύρισε ο Ορέστης Λάσκος το 1931 δημιουργώντας την πρώτη ρεαλιστική ελληνική ταινία (κάνοντας μάλιστα το πρώτο γυμνό στον Ευρωπαϊκό κινηματογράφο) καταγράφονται μέχρι σήμερα 132 ελληνικές ταινίες βασισμένες σε λογοτεχνικά έργα ελλήνων δημιουργών. Ενδιαφέρον απολογισμός αλλά σίγουρα υπάρχουν πολλά περιθώρια βελτίωσης – αν λάβουμε υπόψη μάλιστα ότι η παγκόσμια κινηματογραφική παραγωγή σήμερα βασίζεται κατά 50% σχεδόν στη λογοτεχνία.

Το Εθνικό Κέντρο Βιβλίου (ΕΚΕΒΙ) στηρίζει, χρηματοδοτεί και ενθαρρύνει σταθερά τη συνάντηση λογοτεχνίας και κινηματογράφου διοργανώνοντας σεμινάρια, διαλέξεις προβολές, βραβεύοντας διασκευασμένα σενάρια, συμμετέχοντας σε κινηματογραφικά φεστιβάλ. Στο πλαίσιο αυτό το ΕΚΕΒΙ συμμετέχει και φέτος με δικό του περίπτερο στο 50ο Φεστιβάλ Κινηματογράφου Θεσσαλονίκης .

Από τις 13 έως τις 22 Νοεμβρίου, οι σινεφίλ επισκέπτες του Φεστιβάλ θα έχουν την ευκαιρία να ενημερωθούν για όλα αυτά τα θέματα στο περίπτερο του ΕΚΕΒΙ με θέμα «Βιβλίο και Κινηματογράφος», (στην αποθήκη Γ’ του λιμανιού) και να δουν την έκθεση που περιλαμβάνει τα βιβλία λογοτεχνίας που έγιναν ταινίες στον ελληνικό κινηματογράφο.

Με την ευκαιρία αυτή και στο πλαίσιο του εορτασμού των 50 χρόνων του Φεστιβάλ το ΕΚΕΒΙ θα κυκλοφορήσει δωρεάν την αναθεωρημένη έκδοση «ΒΙΒΛΙΑ ΓΙΑ ΤΟΝ ΚΙΝΗΜΑΤΟΓΡΑΦΟ. Όλη η ελληνική βιβλιογραφία για την τέχνη του κινηματογράφου, τις κινηματογραφικές ταινίες και τους δημιουργούς*» που περιλαμβάνει περισσότερους από 1.200 τίτλους που έχουν εκδοθεί μέχρι σήμερα, και χωρίζεται στις ενότητες: Περί κινηματογράφου (θεωρία, ερμηνεία και κριτική, εγκυκλοπαίδειες και λεξικά, ιστορία, λευκώματα, τεχνική) Λογοτεχνία και κινηματογράφος (λογοτεχνικά έργα που έγιναν ταινίες σενάρια), Πρόσωπα (δημιουργοί, σκηνοθέτες, ηθοποιοί) καθώς και Παράρτημα με τις ταινίες του ελληνικού κινηματογράφου βασισμένες σε ελληνικά λογοτεχνικά έργα.
[Κατεβάστε την έκδοση σε μορφή PDF ]

* Ο κατάλογος «Βιβλία για τον Κινηματογράφο. Όλη η ελληνική βιβλιογραφία για την τέχνη του κινηματογράφου, τις κινηματογραφικές ταινίες και τους δημιουργούς» βασίστηκε στη ΒΙΒΛΙΟΝΕΤ, την ηλεκτρονική βάση βιβλιογραφικών δεδομένων του Εθνικού Κέντρου Βιβλίου (http://www.biblionet.gr/). Η αναθεωρημένη έκδοσή του εμπλουτίστηκε με βιβλιογραφικά στοιχεία της βιβλιοθήκης της Ανωτάτης Σχολής Καλών Τεχνών και της βιβλιοθήκης του Μουσείου Κινηματογράφου Θεσσαλονίκης αλλά και με την άμεση ενημέρωση των εκδοτικών οίκων. Ενσωματώθηκαν βιβλιογραφικά στοιχεία των εκδόσεων του Ελληνικού Κέντρου Κινηματογράφου, του Φεστιβάλ Κινηματογράφου Θεσσαλονίκης και της Πανελλήνιας Ένωσης Κριτικών Κινηματογράφου. Τέλος, παραχωρήθηκαν βιβλιογραφικά στοιχεία από την έκδοση του Ινστιτούτου Οπτικοακουστικών Μέσων «Τα βιβλία της Επικοινωνίας (1998-2003)».

16.11.2009

Bildungsstreik 2009: Solidaritätserklärung der 40. Mitgliederversammlung des BdWi

An immer mehr Hochschulen in verschiedenen europäischen Ländern werden Hörsäle und Foyers besetzt oder wird in anderer Form gegen die Missstände im Bildungsbereich protestiert. Der Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi) begrüßt diesen kämpferischen Auftakt des Semesters, solidarisiert sich mit den Protesten und ruft seine Mitglieder auf, die weitere Bildungsstreikbewegung, insbesondere die am 17. November 2009 geplanten Demonstration von Studierenden, Schülerinnen, Schülern und Gewerkschaften aktiv zu unterstützen.

Ausschlaggebend für die Heftigkeit der Proteste ist offenbar die Tatsache, dass die politisch Verantwortlichen zwar gezwungen sind, verbal auf die Forderungen des Bildungsstreiks zu reagieren, diese aber zugleich in Form unverbindlicher Ankündigungen und folgenloser Versprechungen zu kanalisieren versuchen. Immer noch erleben wir die offizielle Bildungspolitik als ein System organisierter Verantwortungslosigkeit, in dem sich Bund und Länder ständig gegenseitig den schwarzen Peter hin und her schieben. Einerseits wird unter dem Eindruck der Proteste die Revisionsbedürftigkeit des Bolognaprozesses eingeräumt, andererseits jedoch eine Debatte über die Ursachen von dessen bis-herigem Scheitern verweigert. HRK und KMK vertrösten uns stattdessen auf eine Perspektive "technischer" Nachjustierung. An den restriktiven Rahmenbedingungen, die dieses Scheitern begünstigt haben - katastrophale Unterfinanzierung des Bildungssystems, Propagierung des Bachelor als "Regelabschluss", Festlegung unsinniger Höchststudienzeiten - ändert sich derweil nichts. Das bildungspolitische Szenario des schwarzgelben Koalitionsvertrages setzt keinerlei Signale, an diesen restriktiven Bedingungen etwas zu ändern; zusätzliches Geld wird vor allem für Begabtenstipendien und "Elitenförderung" aufgebracht, wodurch die bestehenden sozialen Hürden vertieft werden.
Daher gibt es keine Alternative zur Entfaltung weiteren politischen Drucks "von unten". Lasst uns die anhaltenden Proteste und die "Inbesitznahme" des öffentlichen Raumes dazu nutzen, unsere inhaltlichen Alternativen für Schul- und Studienreform weiter auszuarbeiten. Es geht ebenso wie um eine ausreichende Finanzierung und Demokratisierung von Bildung um die gesellschaftliche Verantwortung einer Wissenschaft, die sich der ihr aufgenötigten Kommerzialisierung widersetzt.

Einstimmig beschlossen auf der 40. Mitgliederversammlung des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 15.11.2009 in Berlin.