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29.07.2008

Erinnern Sie sich? Ach, lange ist es her...

Pressemitteilung
Hamburg, 29.07.2008, eap

"Erinnern Sie sich? Ach lange ist es her...". Biografin packt aus!

Der eine war jung und wichtig, der andere alt und unwichtig. Und doch ist plötzlich alles anders geworden. Nämlich sie hatten Geburtstag und wurden beide alt und wichtig. Denn Menschen, die Geburtstag haben, sind immer wichtig. Stellen Sie sich vor, ein Mensch hätte keinen Geburtstag! Was wäre er dann? Genau. Er wäre ja unwichtig. Und ungeboren. Und überhaupt.

Aber die Beiden sind wichtig. Das ist jetzt geklärt. Sie sind so wichtig und ge- bzw. beliebt, dass sie sich eine Biografin zugelegt haben. Gut, sie teilen sich eine, also ist es noch ein weiter Weg bis zur endlichen Berühmtheit, aber, jetzt mal ehrlich, haben Sie denn eine halbe Biografin? "Dachte ich mir", meint die Biografin und fügte bedrückt hinzu, "Sie können sich gerade mal eineN unbezahlteN LehrbeauftragteN leisten".

Diesmal kann leider das Sekretariat des Rektors wegen einer "Spangenstörung", so Magnifizenz selbst, ihnen, also den beiden Δ und Ψ (das-war-Griechisch), keine exzellenten Glückwünsche überreichen. Ihre persönliche halbe und geteilte Biografin hat jedoch die letztjährigen Glückwünsche vom Reißwolf des Uniservers gerettet und erinnert sie an einen besonderen Höhepunkt ihrer akademischen und gremienstörenden Karriere: den Offenbarungsmoment der Zuneigung seitens der offiziellen Minderheit, also der ewig Besiegten, des Hohen Senats der Alma Mater Lipsiensis. Sie fordert auf, gemeinsam mit unseren wichtigen, alten und geborenen Geburtstagskinder ihre verdienten Lorbeeren zu genießen und wünscht ihnen

herzlichen Glückwunsch zum halben und eindrittel Leben!



Herzlichen Glueckwunsch‏
Από:Eleni A
Εστάλη:Κυριακή, 29 Ιουλίου 2007 7:43:37 μμ
Προς: 'Δ' ; 'Ψ'

Verehrter Herr Prof. Ψ,

Verehrter Herr Δ,

die Geschäftstelle des akademischen Senats der Alma Mater wünscht Ihnen alles Gute zum Geburtstag und viel Erfolg bei allen weiteren Unternehmungen außerhalb des Senats.

Magnifizenz schickt Ihnen folgende Grußworte, die wir Ihnen gern übermitteln:

„Sehr geehrter Herr Prof. Ψ,

sehr geehrter Herr Δ,

ich freue mich besonders, dass ich gleich zwei aktive Mitglieder des Hohen Senats zum Geburtstag beglückwünschen darf.

Zum Geburtstag möchte ich Sie mit Amnestie für alle Ordnungsverstoße, Anträge und Wortbeiträge bescheren und wünsche Ihnen weiterhin eine geruhsame restliche Amtszeit“

Eine Botschaft in der zweiten Arbeitssprache des Senats fügen wir hinzu:

Ν., Χ., υποτίθεται ότι αυτό είναι μετάφραση, το μεταφραστικό δεν έχει άλλα άτομα για τα ελληνικά εκτός από μένα. Λοιπόν, χρόνια πολλά, να ‘στε καλά και καλές διακοπές.

Beste Grüße


Eleni A

Geschäftstelle des Akademischen Senats

Universität Leipzig

+49 ΧΧΧΧΧΧΧΧΧΧ


Notiz: Aufgrund der Sparmaßnahmen zum Hochschulpakt 2020 müssen wir diesmal auf den Übersetzungsdienst für unsere Mitteilung verzichten, schließlich reicht allein die Attraktivität der SMinisterin, um den Nachwuchs an der Landesuniversität zu sichern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

25.07.2007

Der Adjunktor und ich

Nach meinem Mittagsschlaf habe ich mich wieder meiner Hausarbeit begeben und habe feststellen müssen, dass das Verb "junktieren" im Web oder meinen Wörterbüchern nicht vorkommt. Ich fand auch auf die Schnelle keine Übersetzung für das Englische "to junct". Ich habe schließlich "mittels eines Junktors verknüpfen" geschrieben. (Wenn jemand eine bessere Idee hat, nur zu).

Während der Suche bin ich auf den hier verlinkten lustigen Test gestoßen, den ich euch empfehle (es sind nur 9 kurze Fragen). Ich persönlich bin ein Adjunktor. Hier das, was über meinen Typ steht. Sehr amüsant:

Der Adjunktor: Gutmütig, aber in Gefahr, auf die schiefe Bahn zu geraten. Eigentlich wollen Sie wie Ihr Kollege, der Konjunktor, immer nur das Beste. Sie lieben es unkompliziert und finden deshalb mit einer schlichten Adjunktionseinführung praktisch überall Anschluss. Immer wieder gelingt es Ihnen auch, auf diese Weise Außenseiter einzubeziehen, die bisher noch nirgends vorkamen. Doch wenn Sie ehrlich sind, müssen Sie zugeben, dass Sie ein wenig zu übertriebener Anhänglichkeit neigen: Wenn Sie sich einmal in einer Aussage festgesetzt haben, wird man Sie so schnell nicht los, und Sie merken gar nicht, dass Sie damit vor allem unerfahrene Menschen manchmal vor den Kopf stoßen. Ihre Kritiker werfen Ihnen außerdem vor, dass Ihre offene, kontaktfreudige Art Sie leicht in zweifelhafte Gesellschaft bringt. Insbesondere Ihre Position im Tertium non datur sollten Sie noch einmal überdenken, sonst kann Ihr guter Ruf Schaden nehmen.

Bild European Student Convention, Luxemburg