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| Liosporos 2015 |
03.09.2018
Jusqu'à la garde (F 2017) / Nach dem Urteil
11.04.2009
Antonionis La Notte (1961)
Bild www.arte.tv
21.02.2009
Es geht weiter!
Ich habe zwar keine Prüfungen bis März, aber das heißt nicht, dass ich nichts für meinen Abschluss zu tun habe.Heute habe ich zum Beispiel die Übungsklausur einer Freundin korrigiert und habe so auch ein wenig nebenbei geübt.
Hier ein paar Auffälligkeiten, die ich festhalten will und vielleicht auch anderen Prüflingen oder BerufseinsteigerInnen helfen könnten:
Häufiges Problem in Übersetzungen ins Deutsche ist die Behandlung von Zitaten und die Vermischung mit der indirekten Rede, die im folgenden Beispiel besonders unschön durch die Verschachtelung in weiteren Nebensätzen wird. Das Beispiel aus einem Text von Saber. El Periódico de las universidades de Andalucía. 3.10.2008:
recuerda que los estatutos de la Universidad de Bolonia en el año 1200 advertían que cualquier hombre que permitiera entrar a una mujer en la institución sería “severamente sancionado por el rector”
Mein Vorschlag wäre hier:
erinnert, dass im Jahre 1200 die Statuten der Universität Bologna vorsahen, dass der Mann, der einer Frau Zutritt zur Universität gewähre, "durch den Rektor schwer bestraft" werde.
Das Spanische ist oft perifrastischer als das Deutsche, wenn die Struktur des Spanischen erhalten wird, können überflüssige Nebensätze entstehen. Hier ein Beispiel aus demselben Text:
En España el ingreso de la mujer en la universidad no fue posible hasta 1910, cuando se dictó un decreto que permitía alumnas en las aulas universitarias.
Vorschlag:
In Spanien wurden Frauen erst 1910 per Dekret zum Hochschulstudium zugelassen.
Las profesoras apenas suponen el tercio del colectivo docente y esta proporción cae drásticamente hasta el 13% en el caso de las catedráticas, de acuerdo con los datos que maneja la catedrática de Psicología Social de la Hispalense.
Vorschlag:
Die Dozentinnen bilden kaum ein Drittel des Lehrkörpers. Laut den Daten der Sozialpsychologin sinkt der Frauenanteil steil und bis auf 13 Prozent im Falle der Lehrstuhlinhaber und -inhaberinnen.
Und so schaffen wir Platz um geschlechtergerecht einen Text über die miserable Lage der Frauen in der Wissenschaft zu übersetzen. Nicht schlecht, oder?
Falls ihr bessere Vorschläge oder Anmerkungen habt, könnt ihr gern eure Kommentare hier lassen oder mir zuschicken.
Das war 's erstmal für heute. Bis bald!
Nachtrag 28.03.09: Der Ausgangstext kann hier 'runtergeladen werden (Klausurtext WiSe 08/09 Allgemeinsprachliches Übersetzen C. Sinner)
Bild Kalter Winter in Leipzig, Εικόνα Πολύ κρύο στη Λειψία
02.02.2009
Zick-zack zwischen den Pomeranzen
Ich erhole mich immer noch ein wenig von den letzten stressigen Wochen und habe heute die rechte Spalte meines Blogs etwas aktualisiert. Die dramatischte Änderung ist das Hochschießen eines Eintrags zum Buch Bittere Orangen von Ersi Sotiropulu. In den letzten Monaten haben 294 LeserInnen auf meinen letztjährigen Eintrag geklickt (hier klicken), der über das Gerichtsurteil zum Zurückziehen des prämierten Buchs aus den griechischen Schulbibliotheken berichtete und mittlerweile nach der zweiten Instanz (Berufung) wieder in den Schulbibliotheken zu finden ist.Ich habe die deutsche Übersetzung nicht gelesen, allerdings kann ich auch nicht dazu empfehlen, es zu tun. Wenn sich schon im Titelblatt so viele Fehler anhäufen, wie wird es dann im Fließtext aussehen?
Der Titel Bittere Orangen ist falsch. Richtig wäre Bitterorangen oder Pomeranzen, wenn überhaupt, es handelt sich nämlich um eine andere Frucht und doch nicht um Orangen, die bitter sind. An sich ist es unklar, warum nicht der Titel etwas mehr dem Griechischen ähnelt, nämlich Zick-zack zwischen den Pomeranzenbäumen (Ζιγκ-ζαγκ στις νερατζιές). Das Zick-zack ist das, was das Buch charakterisiert, nämlich einen polyphonischen Roman, der die Irrgärten der menschlichen Seele im Alltag beschreibt. Die Pomeranzenbäume geben einfach die Szenerie wieder, sie sind ein urbaner Zierbaum, der insbesondere in der griechischen Hauptstadt anzutreffen ist.
Unklar ist es auch, warum der Name der Schriftstellerin in Sotiropoulos, also Maskulinum, geändert wurde. Die Praxis Feminina in Maskulina zu ändern ist nicht üblich. Nur (im Ausland) anverheiratete oder in Deutschland geborene Griechinnen und Deutsche bekommen den Namen des Vaters bzw. Ehemanns unverändert. Diese Behördernpraxis scheint in Deutschland jedoch auch aus der Mode zu geraten. Die hessische SPD-Politikerin, Andrea Ypsilanti, hat ein femininen Nachnamen, sie heißt nicht Ypsilantis, wie ihr Ex-Ehemann.* Das würde bedeuten, dass es nicht nur idiotisch ist, den Namen einer Schriftstellerin zu verfälschen, sondern dass damit auch die Information gegeben wird, Frau Sotiropulu sei keine Griechin, oder sie habe höchstens einen griechischen Mann oder wenn sie überhaupt eine Griechin sein soll, dann ist sie in Deutschland geboren (gemeldet usw.). Doris Wille, die Übersetzerin aus Kefalonia, scheint sich nicht drum zu interessieren, dass sie mit dem neuen Namen eine neue Schriftstellerin erschaffen hat.
Bild amazon.de
*Bei Russinen scheint die Tatsache, dass Frauen anders als Männer heißen nicht so große Schwierigkeiten zu bereiten. Sie heißen seit eh und je Karenina (nicht Karenin), Popov/wa (nicht Popov/w), Gorbatschowa (nicht Gorbatschow). Warum denn also dieser Sonderweg der Griechinnen? Ist er massiver Immigration und Mischehen geschuldet? Schierem Unwissen? Ich weiß es nicht.
15.12.2008
Fortschritte
Ich habe Fortschritte beim Simultandolmetschen erlebt. Ich wurde dafür gelobt. Ich habe besser, schneller und konzentrierter in der Bibliothek gelesen. Ich habe ein wenig noch für We gearbeitet.
Nebenbei habe ich ein paar Vokabeln herausgesucht und in mein Vokabelheft übertragen:
Tournee - tournée, gira
Kostüm - disfraz
Robe - vestido
Preziose - joya preciosa
angeblich - supuesto
Zucht - cría
Schau - muestra, exposición
Bestandsaufnahme - inventario
Grafik - gráfico
Ich verlasse euch mit einem Lied der Supremes aus dem Jahre 1966 aus anscheinend Lieblingsthematik vieler Frauensoullieder Lass mich in Ruhe, du liebst mich nicht, die selbstverständlich richtig groovy 'rüberkommen darf. Wer es mir schicken kann, tut mir eine große Freude.
Set me free, why dont cha babe
Get out my life, why dont cha babe
cause you dont really love me
You just keep me hangin on
You dont really need me
But you keep me hangin on
Why do you keep a coming around
Playing with my heart?
Why dont you get out of my life
And let me make a new start?
Let me get over you
The way youve gotten over me
Set me free, why dont cha babe
Let me be, why dont cha babe
cause you dont really love me
You just keep me hangin on
Now you dont really want me
You just keep me hangin on
You say although we broke up
You still wanna be just friends
But how can we still be friends
When seeing you only breaks my heart again
And there aint nothing I can do about it
Woo, set me free, why dont cha babe
Woo, get out my life, why dont cha babe
Set me free, why dont cha babe
Get out my life, why dont cha babe
You claim you still care for me
But your heart and soul needs to be free
Now that youve got your freedom
You wanna still hold on to me
You dont want me for yourself
So let me find somebody else hey!
Why dont you be a man about it
And set me free
Now you dont care a thing about me
Youre just using me
Go on, get out, get out of my life
And let me sleep at night
cause you dont really love me
You just keep me hangin on...
Text aus www.lyricsfreak.com
12.12.2008
Nowhere to run
Nowhere to run to, baby
Nowhere to hide
Got nowhere to run to, baby
Nowhere to hide
It's not love
I'm running from
It's the heartaches
That I know will come
'Cause I know
You're no good for me
But you`ve become
A part of me
Everywhere I go
Your face I see
Every step I take
You take with me, yeah
Nowhere to run to, baby
Nowhere to hide
Got nowhere to run to, baby
Nowhere to hide
I know you're
No good for me
But free of you
I'll never be, no
Each night as I sleep
Into my heart you creep
I wake up feeling sorry I met you
Hoping soon that I'll forget you
When I look in the mirror
And comb my hair
I see your face
Just a-smiling there
Nowhere to run
Nowhere to hide
Got nowhere to run to, baby
Nowhere to hide
I know you're
No good for me
But you've become
A part of me
How can I fight a lover
That's sugar sweet
When it's so deep, so deep
Deep inside of me
My love reaches so high
I can't get over it
It's so wide
I can't get around it, no
Nowhere to run
Nowhere to hide
From you, baby
Just can't get away
No matter how I try
I know you're no good for me
But free of you I'll never be
Nowhere to run to, baby
Nowhere to hide
Got nowhere to run to, baby
Nowhere to hide
Got nowhere to run
Got nowhere to run
Der Text ist von http://www.oldielyrics.com
28.04.2008
Please mind the GAP
Weblog: Endlich sprichst du wieder Deutsch. Mittlerweile dürftest du alle deine deutschsprachigen LeserInnen verloren haben.Weblog: Ist ja nicht so schlimm. Niemand vermisst dein Gerede.
Elan: Mag sein. Eigentlich würde ich lieber auf Spanisch schreiben, aber es fällt mir immer noch so schwer, mein Spanisch ist nicht originell. Letzte Woche hatte ich ein Erfolgserlebnis in der WG: Ich habe Witze auf Spanisch erzählt und es wurde darüber gelacht.
Weblog: Siehste? Es wird schon Kleines, keine Sorge. Sachma, was habe ich denn da gehört? Du trainierst mal wieder?
Elan: Ein wenig.
Weblog: Und wie ist es? Machst du Fortschritte?
Elan: Na klar, was denkst du denn? Bei einem Kurs wie Glúteos- Abdominales-Piernas (GAP), also Bauch-Beine-Po, im Hochschulsport erfahre ich sogar etwas über das länderübergreifende Provinztum. Das spanische hat sich mir heute im Umkleideraum für Frauen offenbart.
Weblog: Wie denn das?
Elan: In allen Sport- und Umkleidejahren meines Lebens in (lass-mich-zählen) sechs verschiedenen Ländern hatte ich noch nie gesehen, dass alle die ganze Zeit ihre Genitalien mit einem Handtuch verhüllen. Daran habe ich mich hier gewöhnt, auch wenn ich mich an so eine Prüderie nicht anpasse. Das wurde heute getoppt. Ich habe zwei junge Studentinnen in der Umkleide am Rande sehen dürfen, die über ihre verschwitzte Unterwäsche ein Bikini anzogen, die Unterwäsche dann unter dem Bikini auszogen und dann mit dem Bikini unter die Dusche hüpften! Sag du mir jetzt, ob das irgendwie noch zu verstehen ist.
Weblog: Nö.
Elan: Sag ich ja.
Weblog: Elan, ich danke dir für dieses Selbstgespräch.
Bild-Imágen-Εικόνα Málaga
05.03.2008
Die Mörderin von A. Papadiamantis
- Beginn in medias res.
- Schuldgefühle und Selbstrechtfertigung
- Flucht, Verfolgungsjagd, Schuldgefühle, Alpträume, Manie
Bild Außenalster Hamburg, Imágen Außenalster Hamburgo, Εικόνα Αουσενάλστερ, Αμβούργο
Das Böse in der Mörderin von A. Papadiamantis
Das Sammeln der Gedanken für die morgige Prüfung geht weiter. Hier könnt ihr noch ein wenig mehr zu meinem ersten Prüfungsbereich (Literatur) morgen lesen. Es geht um eine Buchpräsentation der Mörderin von Papadiamantis in Bezug auf die Schilderung des Bösen. Das Handout ist nicht so gut formuliert und gegliedert (ist eher Rohmaterial), aber eventuell informativ.______________________________________
Handout zur Präsentation der Mörderin von A. Papadiamantis
26.05.2003 (kleine Korrekturen wurde am 05.03.2008 vorgenommen)
Hauptseminar: Das Böse in der neugriechischen Literatur -SoSe 2003- Universität Leipzig
Leitung: Dr. S. Stampoulou
Referentin: Eleni Andrianopulu
Präsentation der Novelle Die Mörderin von Alexandros Papadiamantis
Kurzbeschreibung der Frangojannú (der Mörderin):
Chadúla-Frangojannú wird am Anfang des „sozialen Romans“ als eine Person beschrieben, welche
über männliche, merkwürdige, barsche Moral verfügt,
die ewige Dienerin für die Anderen ist,
viel gelitten hat,
ihr Leben als unnützlich, vergeblich, und schwer empfand
ihren Vater als sparsam, fleißig und naiv beschreibt,
ihre Mutter als bösartig (böse), neidisch, blasphemisch (Hexe) beschreibt.
Die Mörderin heiratet mit 17 Jahren ihren Mann, den sie „die Rechnung“ spöttisch nennt, da er das Wort „Rechnung“ oft benutzt, dennoch nicht rechnen kann. Zu der Zeit verfügt über „jungfräuliche Schläue“, kümmert sich um die Gerechtigkeit in ihrem Sinne (versucht ein besseres Erbe zu bekommen, und findet sich nicht mit der Ungerechtigkeit gegenüber ihrem Bruder ab). Die Männer spielen keine Rolle in ihr Leben, ihr Vater ist naiv und ahnungslos, ihre Söhne verursachen teilweise Stress und verschwinden dann, ihre Schwiegersöhne taugen nichts. Ihr Männerbild beschränkt sich also auf Männer, die überflüssig sind, aber aufgrund ihres Geschlechts besser behandelt werden bzw. mehr fordern dürfen oder weniger gefordert werden. Sie meint, sie haben ein weibliches Gehirn.
Hat 7 Kinder
Sohn in Amerika verschollen, Stathis/ Statharos
Sohn (als Seemann) in Amerika verschollen, Jallis
Sohn, Michalis
Sohn im Knast wegen Mord, Mitrakis/ Mitros/ Moros/ Muros/ Mutron/Murtos (laut S. 21 vierter Sohn, laut S. 35 dritter Sohn)
Tochter verheiratet, schwach = die Wöchnerin, Delcharo
Tochter unverheiratet, „Mannweib“- die einzige, welche Chadúla mag (sie ist gut, fleißig, unverheiratet, männlich), Amersa
Tochter unverheiratet, Krinio/ Krinaki
Ihr Beruf:
Hebamme
Heilerin
sie ist die Fähigste in ihrem Gebiet, so wie immer mit Allem, was sie anpackt.
Handlung, Schilderung und Steigerung des Bösen:
Die Erzählung wechselt zwischen aktueller Handlung und Träumen bzw. Selbstreflektion der Mörderin. Damit wird ein Psychothriller entwickelt, welches das Prinzip Ursache-Folge befolgt, ohne dennoch die Handlung somit wirklich zu erklären. Die Erzählung wird öfters durch Naturbeschreibungen unterbrochen, welche eine Gegensatzszenerie darstellen und
das Böse, die Gefahr und die Spannung beim /bei der LeserIn
erträglich machen (die/der LeserIn entspannt)
betonen (die/der LeserIn wird mit dem Gegensatz schön-hässlich (gut-böse?) konfrontiert).
1. Szene Chadúla an der Wiege ihrer neugeborenen kranken Enkelin
Nacht
Frage an sich selbst kommt auf: „Mein Gott, warum hat auch das auf die Welt kommen müssen?“
Denkt an ihr Leben, ihre Mutter: ihre Hexenjagd wird beschrieben:
Hexe greift an kindliche Mittel zurück
Hexe wird von Waldfeen geschützt
Hexerei geht weiter
Ihre Insel gehört zu den „Teufelinseln“
Die Räuberei wird durch Besteuerung ersetzt
Nacht (Januar, Nordwind)
Die Enkelin stirbt nicht, „um sich und uns zu quälen“
Sie wünscht sich, dass das Neugeborene stirbt. Dieser Wunsch war öfters für andere Mädchen ausgesprochen, da sie den Tod als Entlastung für die Eltern, welche von den zu hohen finanziellen Erwartungen der Bräutigame gequält werden.
Die Enkelin trägt ihren Namen, wie sie ironisch bemerkt.
Denkt an ihre Beziehung zu ihrer Mutter:
Sie war für ihre Mutter eine kleine Hexe, die von ihr als zu dumm empfunden wird, da sie sie wenn auch überlistet, doch nicht in dem Grad, was von einer echten Schlauen/Hexe erwartet wird.
Sie denkt an ihre erste Sünde:
Sie hat ihren Vater und ihre Mutter bestohlen. Ihre Mutter hat ihren Vater bestohlen. Sie hat ihren Mann bestohlen. Mit dem Geld war sie fähig eine Aussteuer für die Töchter zu bilden.
Sie nimmt die Möglichkeit zu beichten nicht wahr bzw. sie verschweigt ihre Sünde ihrem Beichtvater.
Sie kann es ihrer Mutter nicht beichten, da letztere vorm Sterben unter Aphasie leidet.
Vorbote des Todes:
Traum ihrer zweiten Tochter: Tod der Enkelin, schwarzes Mal an der Hand der Oma
Sie denkt an ihren Sohn, welcher im Knast gelandet ist. Er war sowohl ihr gegenüber, als auch gegenüber ihrer Tochter gewalttätig. Er wurde von Tochter und Mutter trotzdem über das Maße hinaus selbstverständlich beschützt.
Frage wird im Raum gestellt: „Ich frage euch, ist es nötig so viele Mädchen zu gebären?“
Sie vergleicht Sterbehilfe bzw. Töten des „schwachen“ Geschlechts mit Engelhilfe.
Sie dreht durch und tötet das Baby.
Nach der Tat:
Reue, sie pilgert und verschweigt die Tat. Sie sucht Zeichen von Gott.
Das Zeichen sind zwei schutzlose Mädchen einer mädchenreichen Familie mit einer kranken Mutter.
Sie überwindet sich, die Entscheidung zu treffen, was Gutes zu tun bzw. Gottes Wunsch auszuführen. Sie erlebt seltene und unbeschreibliche Emotionen. Sie sichert sich ab, dass sie nicht erwischt wird.
Sie wirft die Mädchen in die Zisterne, ergreift die Flucht, wird erwischt, täuscht eine Retterin vor, und tötet sie.
Nach der Tat:
Wird von Kindern unter Anderem Mädchen belästigt. Es passiert ein Unfall. Sie verhindert das Sterben eines Mädchens nicht.
Die Polizei ist ihr auf der Spur. Die Sünde und die Wut Gottes verfolgt sie. Sie fleht Maria an, zu glauben es wäre keine böse Absicht.
Sie erinnert sich an eine frühere Sünde, welche sie zum Guten gemacht hat: die Hilfe bei einer Abtreibung eines unerwünschten Kindes.
Sie träumt:
Ihre Enkelin, welche ungerecht getötet wurde, weint.
Sie erwacht:
Die Hölle ist in ihr.Ihr Schicksal kennt nur Gott allein. Die Flucht geht weiter.
Sie träumt beim Mittagsschlaf:
Sie ist noch Kind und gräbt vier Salatköpfe heraus, welche sich zu vier töte Mädchenköpfe verwandeln.
Erwacht und betet.
Sie träumt:
Ihre Mutter gibt ihr drei gestohlene Münzen, ihre Abbildungen sind drei tote Mädchen.
Die Polizei (Gesetzes Macht) rückt näher:
Es wird ihr Deckung geboten. Sie plant das nächste Verbrechen und verschweigt ihren wahren Namen.
Sie träumt:
Das Wasser ruft “Mörderin, Mörderin”.
Sie erwacht und denkt ob
das ertrunkene Blut genauso wie das gegossene Blut ruft. Sie betet.
Sie träumt von
ihren drei Töchter, welche sie getötet hat (sie verwandeln sich in die drei ertrunkene Mädchen).
Sie vergisst ihren Traum, weil die Realität sie mit ihren Krallen zerissen hat. Sie wünscht sich eine Erlösung für die Eltern und empfindet eine wilde Freude, das ungetaufte Baby zu ermorden.
Sie beichtet nicht, flieht weiter vor der Polizei, versteckt sich bei einem anderen Vater. Versucht den nächsten Mord eines kleinen Mädchens. Sie flieht und betet.
Sie kommt bewusst zurück zum ersten Versteck- zur ersten Familie und tötet das neugeborene Mädchen. Die Oma ruft “Mörderin”, sie belügt den Vater und flieht.
Sie träumt:
Die toten Mädchen rufen “wir sind deine Kinder...”
Sie flieht weiter und ertrinkt im Wasser bei der Flucht zwischen menschlicher und göttlicher Gerechtigkeit.
Quellen:
Παπαδιαμάντης, Αλέξανδρος: Η φόνισσα. Η πεζογραφική μας παράδοση. Εκδόσεις Νεφέλη, Athen 1988. ISBN 960-211-028-7
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Bild Binnenalster Hamburg- Εικόνα Μπινενάλστερ Αμβούργο- Imágen Binnenalster Hamburgo


