Επιτέλους ανάσανα λιγάκι! Είμαι καλύτερα, σχεδόν πάλι καλά δηλαδή. Τα δικαστήρια περάσανε και φύγανε, οι εξετάσεις τουλάχιστον το χάος που μου προξένησε το Πανεπιστήμιο πέρασε κι αυτό, οι διάφορες ασθένειες και ιώσεις κι έτσι ηρέμησα κι εγώ λιγάκι. Χθες έγραψα το τελευταίο διαγώνισμα θεωρητικού περιεχόμενου (Ισπανική κλασσική λογοτεχνία στον κινηματογράφο: Γέρμα του Φ. Γ. Λόρκα (1934) και [Η ζωή του Λαζαράκη από τον Τόρμες] (1554)) και από χθες είμαι πάλι καλά. Σε λίγο ξαναπιάνω δουλειά στο Αμβούργο.Λόγω όλης αυτής της πίεσης τους τελευταίους μήνες δεν ασχολήθηκα όσο θα ήθελα με τα κοινά, αλλά από χθες ξανάρχισα και ανέλαβα διάφορες καινούριες ευθύνες. Τουλάχιστον να κάνω κάτι τώρα πριν βρω τα σκούρα με την πτυχιακή εργασία που θα ξεκινήσω τον Απρίλη (όλα κανονισμένα).
Μόλις διάβασα μια καταχώρηση σε ένα μπλογκ για το ελληνικό Πανεπιστήμιο και τη διανόηση. Καθόλου κακό, κοιτάξτε το εδώ. Λέγεται «Η χαμένη ταυτότητα του Πανεπιστημίου-ερμηνείες».
Η γνώμη μου:
Στην Ελλάδα οι διαννοούμενοι απέχουν από τα κοινά, από την έκφραση γνώμης και πάνω από όλα από την ανάληψη ευθυνών. Η έκρηξη του Δεκεμβρίου ήταν όπως όλες οι κινητοποιήσεις τα τελευταία χρόνια χωρίς πραγματικό περιεχόμενο. Το περιεχόμενο το δίνει ο διανοούμενος, ο πολίτης, ο ενηλίκας, αυτός που αναλαμβάνει ευθύνη και όχι «σχολιαρόπαιδα» στο δρόμο.
Δυστυχώς δε βλέπω να υπάρχει κάποια σύντομη έξοδος από τη μίζερη απάθεια του Έλληνα διανοούμενου. Μακάρι να κάνω λάθος και να αλλάξουν τα πράγματα γρήγορα.
Το Γενάρη είχα εκφέρει παρόμοια σε μια ηλεκτρονική συζήτηση στο σύλλογό μου:
Date: Wed, 7 Jan 2009
Ich bin der Meinung, dass es durchaus unsere Pflicht ist, uns
mit den Protesten zu beschäftigen und die Hintergründe zu er-
läutern.
Leider habe ich gerade absolut keine Zeit euch meine Gedanken
ordentlich aufzuschreiben, aber ich warne davor linke oder
bildungspolitische Inhalte darin zu sehen, wo keine sind.
Dadurch kann man leider nichts bewirken, und das wäre bitter
nötig. In den Protesten in Griechenland sind keine linke
Inhalte vorhanden, noch findet man irgendetwas Revolutionäres
darin. Eine Festanstellung am besten im Öffentlichen Dienst
ist das was die Jugendlichen möchten, genau das,was ihre
Eltern für sie wollen und auch selbst teilweise erreicht haben.
Hier geht es nicht um eine bessere Bildung oder einen offenen
Hochschulzugang, (dafür werden nicht die teueren privaten
Nachhilfeschulen/Abiturrepetitorien bestreikt- übrigens kein
einziger Mensch hat bis jetzt in Griechenland mal die Idee
aufgeworfen, oder ist einfach nicht zum Repetitorium gegangen
oder hat nicht mal gesagt etwas wie, "Paß mal auf Papa, ich
haue ab und mache mein Ding": nur die öffentliche Schule
(private Schulen sehr begrenzt) wird bestreikt), hier geht es
um eine Erhaltung (sicher keine Verschlechterung, aber auch
KEINE Verbesserung) des Status quo. KeinE einzigeR SchülerIn
oder StudentIn fordert (zumindest so, dass es überhaupt jemand
wahrnehmen würde) in Griechenland einen offenen Hochschulzugang,
diese Forderung gab es NOCH NIE in irgendeinem Transparent
oder Artikel seitdem ich mich erinnern kann (nur die Linke
Koalition - Synaspismos fordert dies in ihrem Programm, aber
es bleibt dabei, die Forderung wird nicht wahr- oder ernst-
genommen), und ich kann mich gut erinnern, ich stamme der
ersten SchulbestreikerInnengeneration (1990). Noch konserva-
tiver (vielleicht auch ein Synonym für unpolitisch) könnte
dieser Protest nicht sein und daher meiner Meinung nach umso
trauriger.
Ich merke schon, dass ich leider zu verkürzt die Sachen
aufschreibe, aber es geht leider wirklich gerade nicht anders.
Nichts desto trotz finde ich gerade wegen dieser Inhaltsleere,
umso wichtiger sich als demokratischer Verband damit zu be-
schäftigen, wie auch, dass sich die Linke ihre Verantwortung
übernimmt und den Leuten Inhalte gibt. In Griechenland ist das
genau das Problem: verantwortungslose PolitikerInnen und eine
verkrochene oder inexistente Intelligentia, die der Lage nicht
gewachsen sind, oder einfach nicht den Mut haben, Position zu
beziehen und den Menschen wieder Inhalte zu geben. Nur dann
könnte daraus eine Bewegung werden, die in der Gesellschaft
etwas verbessert.
So wie Griechenland im Moment ist (und sich seit 1O Jahren ent-
wickelt), wird sich NICHTS zum Guten ändern, die Menschen
werden verzweifelter und die Politik wird sich konservativer
gestalten.
Also, meine Meinung ist: NEIN, es ist keine große Bildungs-
bewegung in Europa zu sehen, es ist nur ein nicht kanalisierte,
inhaltsleere, an alle (außer den wirklich Schuldigen=Eltern,
aber lassen wir mal die Schuldzuweisungen bei Seite, sie sind
auch soweit nicht wichtig) gerichtete, aktionistische, opportu-
nistische, status-quo erhaltende Mobilisierung vorhanden, die
teilweise (aus vielen Gründen) sich (in Griechenland) radika-
lisiert hat.
Aber meiner Meinung nach: MUSS sie in eine Bewegung umgestaltet
werden, die die Menschen wieder moralisiert.
Daher fände ich eine verantwortungsvoll vorbereitete Platz-
ierung des Themas für mehr als angebracht und hoffe, dass es
daraus evtl. etwas multipliziert werden kann, was die Menschen
auf der Straße weiter bringt und nicht nur kurzfristig.
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